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Wenn Lastwagen sonntags brummen

Erinnert sich noch jemand an die Zeit, als das Sonntagsfahrverbot für Lastwagen eingehalten wurde? Fünf bis zehn Jahre ist das bestimmt her; die Vernachlässigung der Vorschrift brummt zügig voran. An den letzten fünf, sechs Sonntagen konnte man auf den Autobahnen des Regionalverbandes zu mancher Stunde dutzende Lkw zählen.

Vermutung eines Insiders: In den Hochwasser-Bundesländern war das Verbot aufgehoben worden, um Güter hin- und Müll wegzufahren. Die schwarzen Schafe der Branche legten dies als Generalvollmacht aus. Anfragen bei der Polizei ergeben, dass die Kontrolle des sonntäglichen Lkw-Fahrverbotes, gelinde gesagt, keine obere Priorität genießt. Gern verweisen die Beamten drauf, dass es ja auch Sonderregeln (für Frischware) und Ausnahmegenehmigungen (für jeden) gebe. Diese Ausnahmegenehmigungen werden übrigens nicht dort erteilt, wo der Lkw fährt, sondern wo seine Firma ihren Sitz hat. Der Regionalverband kann also auf seinem Terrain kaum steuern. Bei ihm werden pro Jahr nur etwa 20 bis 30 Sondergenehmigungen erbeten. Anzunehmen daher, dass viele Lkw sonntags "schwarz" herumdüsen. So wie auch Halteverbot, Parkverbot auf Gehwegen und Rechtsfahrgebot außer Mode kommen, weil Verstöße nicht wirkungsvoll geahndet werden.