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Rheinland-Pfalz
Weitere Hilfen für Unwetter-Opfer gefordert

Trier. Für Opfer der schweren Unwetter in Rheinland-Pfalz hat der Landkreistag die Prüfung weiterer Finanzhilfen des Landes vorgeschlagen. „Man muss einfach bei einer solchen Lage, wenn man pragmatisch helfen will, das Ganze nochmal anpassen können“, sagte Präsident Günther Schartz (CDU).

„Bei der Frage der Existenzgefährdung muss man – wenn man sieht, was da jetzt an Einzelfällen kommt – bereit sein, vielleicht über die Einkommensgrenzen zu reden.“ Eine Nothilfe des Landes von bis zu 1500 Euro pro Familie kann bekommen, wer weniger als 22 050 Euro Jahreseinkommen hat.


Im Saarland stehen für Opfer des Unwetters von Ende Mai/Anfang Soforthilfen in Höhe von rund 2,5 Millionen Euro zu Verfügung. Die Landesregierung stellt bis zu eine Million Euro bereit, weitere 1,5 Millionen sollen von den Kommunen kommen. Für Haushalte, die in eine existenzbedrohende Notlage geraten seien, gibt es eine schnelle Abschlagszahlung von 1500 Euro.