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Kein Etikettenschwindel
Warum Maas Saarland-Bier in Trierer Fässern lieferte

Heiko Maas und Soldaten mit dem ominösen Bierfass.
Heiko Maas und Soldaten mit dem ominösen Bierfass. FOTO: Thomas Koehler/photothek.net / Thomas Koehler
Saarbrücken. Wenn es um Bier geht, wollen es die Saarländer ganz genau wissen. Anders ist die Masse der Leserkommentare zum SZ-Titelbild mit Außenminister Maas und einem Fass Bier in Jordanien kaum zu erklären. Von Thomas Schäfer
Thomas Schäfer

Von „Fake News“ war sogar die Rede, weil auf dem Fass mit Ur-Pils „Löwenbrauerei Trier“ stand. Was war da denn los? Die Erklärung für den vermeintlichen Etikettenschwindel ist unspektakulär: Die Löwenbrauerei gehört seit Jahrzehnten zu Karlsberg, am Fass selbst lässt sich der Inhalt nicht eindeutig erkennen, sondern nur an der Verschlusskappe am Fassdeckel, wie die Homburger auf SZ-Nachfrage mitteilten. Auch das Auswärtigen Amt bestätigte: In den Fässern war Ur-Pils drin. Prost!