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Wandern, wo einst Bären hausten

Warum haben Sie sich den Bärenpfad für Ihre Wandertour ausgesucht? Wir wollten eigentlich in den Schwarzwald. Sind aber über eine Wanderfachzeitschrift auf das Saarland gekommen und haben uns von daher entschlossen, ins Saarland zu reisen. Wir wohnen nun in der Gemeinde Oberthal in einer Ferienwohnung. Wie hat Ihnen der Weg gefallen? Super, toll

Warum haben Sie sich den Bärenpfad für Ihre Wandertour ausgesucht? Wir wollten eigentlich in den Schwarzwald. Sind aber über eine Wanderfachzeitschrift auf das Saarland gekommen und haben uns von daher entschlossen, ins Saarland zu reisen. Wir wohnen nun in der Gemeinde Oberthal in einer Ferienwohnung. Wie hat Ihnen der Weg gefallen? Super, toll. Es war seit unserer Anreise der fünfte Weg, den wir begangen haben. Es gibt nichts auszusetzen, er ist wunderschön und abwechslungsreich angelegt.Was könnte man noch verbessern, was ist besonders gut gelungen? Wir konnten keine Mängel erkennen. Der Weg ist gut ausgeschildert. Besonders gut gefallen haben uns die schmalen Pfade, sie sind einfach nur spektakulär und spannend. Man weis nicht was einen nach der nächsten Biegung erwartet.... Einfach toll.Werden Sie wieder kommen? Auf jeden Fall werden wir das St. Wendeler Land wieder besuchen. redNohfelden. Zur ersten geführten Wanderung über den Bärenpfad sind die SZ-Leser eingeladen. Die Wanderung ist am Sonntag, 17. Mai. Start ist um zehn Uhr am Rathaus in Nohfelden.Der Bärenpfad, ein zwölf Kilometer langer Rundweg, führt über abwechselungsreiche Pfade durch eine anspruchsvolle Hügellandschaft. Viele kleine Kerbtäler und Aussichtspunkte, verbunden mit schattigen Fichten- und Mischwäldern, aber auch mächtigen Einzelbäumen machen den Weg besonders reizvoll. Auf der gesamten Strecke hat die Geschichte Spuren hinterlassen. Es werden zahlreiche historische Grenzsteine passiert, der "Messerbrunnen", ein Quellheiligtum aus keltischer Zeit, die "Dicke Eiche", mit einem Umfang von 4,20 Metern, Hügelgräber, ein aufgelassener Sand- und ein Steinbruch. Der Bärenpfad verläuft auf einer Meereshöhe zwischen 330 und 490 Metern. Es müssen 442 Höhenmeter überwunden werden.Nach der Wanderung können die Wanderer das historische Ensemble, die Burg Nohfelden mit Aufstieg auf den Bergfried, das "Alte Amtshaus" mit dem regionalem Museum für Tracht und das moderne Rathaus besichtigen. Für Speis und Trank ist am Zielpunkt gesorgt. red Anmeldung zur Eröffnung des Premium-Wanderweges mit SZ-Leserwanderung: Daniel Gisch, Robert Herrler, Rathaus Nohfelden:Telefon (06852) 88 50.