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Von feurigen Gauklern und mittelalterlich Gesang

Heiße Angelegenheit: Mit glühenden Fackeln jongliert diese Gauklerin. So soll es auch während des Mittelaltermarktes geschehen.
Heiße Angelegenheit: Mit glühenden Fackeln jongliert diese Gauklerin. So soll es auch während des Mittelaltermarktes geschehen.
Nohfelden. Ob alte Handwerkskunst oder berauschende getränke wie im Mittelalter: Die Angebotspalette während des Mittelaltermarktes soll Besucher in der Zeit zurückversetzen. Zwei Tage wird auf vergangenen Spuren gewandelt. red

Ein Mittelaltermarkt rund um die Burg steht in Nohfelden an. Zum 17. Mal laden die Organisatoren am Samstag/Sonntag, 20./21. Juli, dazu ein. Am Fuße der 1286 erstmals erwähnten Burg wollen Händler Waren feilbieten, von Steinen und Geschmeiden, über Lederwaren und Gewänder, Trockenfrüchte und Tee bis hin zu Pfeil und Bogen. Handwerker demonstrieren historische Handwerkstechniken wie Töpfern und Schmieden. Barden und Minnesänger bringen mit Laute und Drehleier Klänge und Gesänge vergangener Tage zu Gehör. Gaukler und Schauspieler wollen das Volk belustigen, unter ihnen auch Feuerspucker. An Schankständen gibt es unter anderem den Honigwein Met. Für Kinder steht unter anderem eine hölzerne Schiffschaukel parat. Eine Märchenerzählerin ist engagiert, ein Kinderritterturnier mit Ponys arrangiert.

Jede Menge Theater

Eine Feuershow soll am Samstag faszinieren. Folgende Akteure sind angekündigt: die Musikgruppe Fabula sowie die weiteren Musiker Jonny Robels, Tancredo und Lothar, Theater mit Zeter und Mordio und die Fechter von Hartigo.

Öffnungszeiten: Samstag, 20. Juli, 14 bis 23 Uhr; Sonntag, 21. Juli, elf bis 19 Uhr. Eintritt: Erwachsene 4,50 Euro; Kinder 2,50 Euro; Gewandete 1,50 Euro; Kinder unter Schwertmaß, Rollstuhlfahrer und Schwerbehinderte mit Begleitpersonen (Merkzeichen B) gratis.



Zum Thema:

Auf einen BlickDas Museum für Mode und Tracht hat am Samstag, 20. Juli, außerhalb der normalen Öffnungszeiten anlässlich des Mittelaltermarktes von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Zurzeit präsentiert: die Sonderausstellung Vom Bubikopf zum Petticoat. Darin wird an die Mode der 1920er- bis 60er-Jahre erinnert. redmuseum-nohfelden.de

Mittelalterlich soll auch die Musik klingen. Fotos: Veranstalter
Mittelalterlich soll auch die Musik klingen. Fotos: Veranstalter