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| 20:19 Uhr

Vom City-Center bis zur Bahnhofsuhr

Völklingens Ortsvorsteherin Monika Roth vor dem Neuen Rathaus, in dem sie ihr Büro hat. Das Erdgeschoss des Gebäudes präsentiert sich derzeit teilweise als Baustelle. Foto: Becker & Bredel
Völklingens Ortsvorsteherin Monika Roth vor dem Neuen Rathaus, in dem sie ihr Büro hat. Das Erdgeschoss des Gebäudes präsentiert sich derzeit teilweise als Baustelle. Foto: Becker & Bredel
Völklingen. Der Völklinger Ortsrat vertritt alle Stadtteile außer Ludweiler und Lauterbach, die mit der Gebietsreform neu zur Hüttenstadt gekommen waren. Und dementsprechend gibt es viel zu tun. In den 13 Sitzungen des Völklinger Ortsrates wurden in diesem Jahr knapp 60 Tagesordnungspunkte behandelt. Vor allem Bebauungspläne standen häufig auf dem Programm Von SZ-Mitarbeiter Thomas Annen

Völklingen. Der Völklinger Ortsrat vertritt alle Stadtteile außer Ludweiler und Lauterbach, die mit der Gebietsreform neu zur Hüttenstadt gekommen waren. Und dementsprechend gibt es viel zu tun. In den 13 Sitzungen des Völklinger Ortsrates wurden in diesem Jahr knapp 60 Tagesordnungspunkte behandelt. Vor allem Bebauungspläne standen häufig auf dem Programm. Die Kommunalpolitiker verteilten Zuschüsse, wählten Schiedspersonen und benannten einen Platz. Das Thema der möglichen Umbenennung der Hermann-Röchling-Höhe wurde ebenfalls diskutiert. Der Ortsrat sprach sich dafür aus, die Bewohner des Stadtteils zu befragen. Das Thema soll nun bald wieder im Stadtrat zur Sprache kommen.Nicht immer traf sich der Ortsrat in der Kulturhalle Wehrden. In der Waldstraße informierte sich der Ortsrat über die Arbeit der Lebenshilfe. Im nächsten Jahr wollen die Mitglieder die Atemschutz-Übungsstrecke der Freiwilligen Feuerwehr in Fürstenhausen besichtigen.

Im Völklinger Ortsrat müssen nicht nur die Wünsche zahlreicher Parteien, sondern auch die Interessen verschiedener Stadtteile unter einen Hut gebracht werden. Bei Problemen und Fragen, erklärt Ortsvorsteherin Monika Roth (61), wenden sich die Vertreter der Stadtteile schriftlich an die Verwaltung. In diesem Jahr waren es etwa 40 Anfragen beziehungsweise Anträge - die meisten von ihnen konnten beantwortet werden. "Die Zusammenarbeit läuft gut", sagt Roth mit Blick auf die Verwaltung.

Die Ortsratsmitglieder kooperieren ebenfalls problemlos. Ein Beispiel: Bei der SZ-Aktion "Unser Ort hat viele Gesichter" musste Roth nicht lange Kollegen suchen, die die Aktion in den Stadtteilen koordinierten. Die Ortsvorsteherin ist oft mit dem Hund unterwegs, sie hat ihr Ohr ganz nah an den Problemen der Bürger. "Im Moment ist es ruhig", hat Monika Roth festgestellt. Die Leute sprechen sie nicht nur auf ihren Spaziergängen oder in der Sprechstunde an, immer wieder melden sie sich auch telefonisch bei ihr zuhause. Doch das ist kein Problem, Roth mag den Kontakt mit den Menschen.

In Völklingen sieht die Ortsvorsteherin viele positive Entwicklungsansätze. Sie erinnert an die neue Kindertagesstätte in der Röntgenstraße, das Café Duck Dich und das wiedereröffnete Kino. Roth hofft, dass bald auch mit dem Bau des City Centers begonnen wird.

Und noch etwas wünscht sich die Ortsvorsteherin: eine funktionierende Bahnhofsuhr. Seit etwa einem Dreivierteljahr versucht sie die Bahn zu motivieren, etwas gegen den jahrelangen Stillstand des Zeitanzeigers zu unternehmen. Bisher vergeblich. Im neuen Jahr wird sie an dem Thema dran bleiben.

In den Weihnachtsferien machte auch die Ortsvorsteherin mit ihrer Sprechstunde Pause. Ein Aushang an ihrer Bürotür im Neuen Rathaus informierte die Bürger. Den Lesern der Mitteilung hatte Roth ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein friedvolles neues Jahr gewünscht. Und für alle Fälle hatte sie ihre private Telefonnummer angegeben.