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Visionen für Europa entwickeln

Was wünschen sich junge Menschen von Europa, das wollen die beiden Rotary-Clubs Homburg-Saarpfalz und Triel-Verneuil-Vernouillet wissen. Darum können sich Schüler jetzt an einem Wettbewerb beteiligen. Foto: Anja Niedringhaus/dpa
Was wünschen sich junge Menschen von Europa, das wollen die beiden Rotary-Clubs Homburg-Saarpfalz und Triel-Verneuil-Vernouillet wissen. Darum können sich Schüler jetzt an einem Wettbewerb beteiligen. Foto: Anja Niedringhaus/dpa
Homburg. Wer im Moment an Europa denkt, der tut dies meist mit ein bisschen Bauchschmerzen oder zumindest Kopfschütteln. Die Krise des Euros beherrscht die Schlagzeilen. Doch Europa ist mehr als eine gemeinsame Währung, dahinter steht schließlich eine Idee, und die lässt auch Raum für Wünsche und Weiterentwicklungen

Homburg. Wer im Moment an Europa denkt, der tut dies meist mit ein bisschen Bauchschmerzen oder zumindest Kopfschütteln. Die Krise des Euros beherrscht die Schlagzeilen. Doch Europa ist mehr als eine gemeinsame Währung, dahinter steht schließlich eine Idee, und die lässt auch Raum für Wünsche und Weiterentwicklungen. Die Rotary-Clubs Homburg-Saarpfalz und Triel-Verneuil-Vernouillet loben nun erstmals den gemeinsamen länderübergreifenden Förderpreis "Junges Europa" aus und laden Jugendliche in Deutschland und Frankreich dazu ein, ihre ganz persönlichen "Visionen für Europa" zu entwickeln, teilen die beiden Clubs mit.Unter dem Motto "Europa ist … was Du daraus machst!" loben der Rotary Club Homburg-Saarpfalz und der französische, nahe Paris ansässige Partner-Club Triel-Verneuil-Vernouillet erstmals einen länderübergreifenden Kreativwettbewerb sowie einen damit verbundenen Förderpreis "Junges Europa" aus. Ziel dieser deutsch-französischen Initiative ist es, Jugendliche für Europa zu begeistern und dazu einzuladen, gemeinsam auf vielfältige Weise den europäischen Gedanken weiterzuführen und aktiv daran zu arbeiten.

Hierzu wurde nun in einer Pilotphase 2011/2012 ein Wettbewerb zum Thema "Visionen für Europa" initiiert, der sich zunächst an Schülerinnen und Schülern der Gymnasien und Erweiterten Realschulen in Homburg (Saarpfalz) sowie in Triel, Verneuil und Vernouillet richtet. Passend zum Motto sollen sich ab sofort 14- bis 16-jährige Schülerinnen und Schüler mit der Frage beschäftigen, wie sie sich ihr Europa von morgen vorstellen beziehungsweise wünschen. Die Frage sei bewusst sehr offen formuliert, um der Kreativität der Teilnehmer - ganz im Sinne des grenzenlosen Europas - keine Limits zu setzen. Die Ideen und Vorstellungen können dabei als zum Beispiel Poster, Video, Modell, Collage, Bild, Essay, Website, musikalischer Beitrag, in lyrischer Form umgesetzt und eingereicht werden.

Die Schüler wiederum können einzeln oder als Projektgruppen bis zu maximal drei Personen teilnehmen, wobei auf Wunsch Unterstützung durch betreuende Lehrer angeboten wird. Im März wird eine Jury in Deutschland und Frankreich die Arbeiten sichten, jeweils drei Projekte aus dem jeweiligen Land mit Geldpreisen prämieren und zudem in Zusammenarbeit mit den beiden Europa-Abgeordneten und "Schirmherren" Doris Pack und Jean-Marie Cavado alle Gewinner des ersten Preises nach Brüssel einladen.

"Die bisherige Resonanz ist überaus erfreulich und macht neugierig auf die 'Visionen für Europa', die im Rahmen dieses Wettbewerbs in den nächsten Monaten entstehen sollen", können Irene Özbek und Klaus Friedrich vom RC Homburg-Saarpfalz nach den ersten Besuchen und Projektgesprächen mit Leitern und Lehrern der Homburger Gymnasien und Erweiterten Realschulen sowie dem saarländischen Ministerium für Inneres, Kultur und Europa Bilanz ziehen.

"Gerade in einer Zeit der 'Euro-Krise' ist die Auseinandersetzung mit Europa und seinen Möglichkeiten von besonderer Bedeutung", betont Professor Dr. Hans Köhler, Präsident des Rotary-Clubs Homburg-Saarpfalz. red

www.europavonmorgen.eu.

Die Mitglieder des Projektausschusses "Junges Europa" des Rotary Clubs Homburg Saarpfalz (von links) Klaus Friedrich, Irene Özbek, Christian Charissé, Club-Präsident Professor Hans Köhler und Walter Loos freuen sich schon auf viele spannende Einsendungen von Jugendlichen. Foto: Rotary Club Homburg Saarpfalz/Friedrich
Die Mitglieder des Projektausschusses "Junges Europa" des Rotary Clubs Homburg Saarpfalz (von links) Klaus Friedrich, Irene Özbek, Christian Charissé, Club-Präsident Professor Hans Köhler und Walter Loos freuen sich schon auf viele spannende Einsendungen von Jugendlichen. Foto: Rotary Club Homburg Saarpfalz/Friedrich