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Verkehrswacht Saar will Zahl der Verkehrsunfälle verringern

Saarbrücken. Im Fokus der Jahreshauptversammlung der Landesverkehrswacht Saar standen jetzt Projekte, um die Straßen und Autobahnen im Saarland sicherer zu machen. Das Präventionsprojekt namens "Bob" soll zunächst als Pilotversuch Anfang Juni im Kreis Saarlouis starten und dann ausgeweitet werden, sagte der Geschäftsführer der Landesverkehrswacht Saar, Hans Jürgen Konopka

Saarbrücken. Im Fokus der Jahreshauptversammlung der Landesverkehrswacht Saar standen jetzt Projekte, um die Straßen und Autobahnen im Saarland sicherer zu machen. Das Präventionsprojekt namens "Bob" soll zunächst als Pilotversuch Anfang Juni im Kreis Saarlouis starten und dann ausgeweitet werden, sagte der Geschäftsführer der Landesverkehrswacht Saar, Hans Jürgen Konopka. Ziel der Aktion sei es, schwere Verkehrsunfälle, unter Alkoholeinfluss verursacht, zu verringern (die SZ berichtete). Insbesondere die Gruppe der jungen Fahrer im Alter zwischen 18 und 25 Jahren wolle man erreichen, so Konopka. "Junge Fahrer sind überproportional am Unfallgeschehen beteiligt und das schon seit Jahren", unterstrich er. Der Aktionsgedanke sei der, dass "Bob" keinen Alkohol trinken solle und dann seine Freunde nüchtern nach Hause fahre. Das Landesinstitut für präventives Handeln werde die "Aktion Bob" auswerten und koordinieren. Als Partner konnten die saarländischen Verkehrswachten, das Innenministerium des Saarlands und der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband Saar gewonnen werden. Auf der Hauptversammlung der Landesverkehrswacht Saar ist ein Initiativantrag zur verpflichtenden Einführung von Abstandswarnsystemen verabschiedet worden. Ziel des Antrags sei es die, Hauptunfallursache "Abstand" besser in den Griff zu bekommen, betonte Konopka. Zugleich richte sich der Antrag auch an die Versicherungsgesellschaften. Die sollen Autofahrer, die mit solchen Radarwarnsystemen unterwegs sind, in puncto Jahresbeitrag künftig stärker entlasten. Auf der bundesweiten Jahreshauptversammlung der Deutschen Verkehrswacht am Samstag, 16. Mai, in Saarbrücken werden laut Konopka die saarländischen Delegierten den Antrag einbringen. bera