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Bildung
Verband plant große Bildungsmesse im Saarland

Saarbrücken. Der Interessenverband für Bildung im Saarland (Ibis) will eine umfassende Bildungsmesse im Saarland ins Leben rufen. Die Messe solle sich vorrangig an Eltern richten und neutral über sämtliche Aspekte – von der frühkindlichen Bildung bis hin zur beruflichen Weiterbildung – informieren, sagt die Ibis-Vorsitzende Nicola-Anna Rödder. Von Nora Ernst
Nora Ernst

Der Verein, der vor einem Jahr gegründet wurde, versteht sich als politisch neutraler Zusammenschluss, der berufsgruppenübergreifend mit dem Thema Bildung befasst. Mitwirkende sind unter anderem Vertreter der Industrie- und Handelskammer, mehrerer Lehrerverbände, der Hochschulen und der Kirchen.


Ziel der Messe, die frühestens 2021 stattfinden könnte, ist es, das „Bildungsland Saarland“ in seiner ganzen Breite darzustellen, sagt Rödder. „Eltern haben einen großen Einfluss auf den Bildungsverlauf ihrer Kinder.“ Deshalb sei es wichtig, sie in die Lage zu versetzen, ihre Kinder noch besser unterstützen zu können. Andere Bildungsmessen umfassten nur einen Teil des Bildungswesens, zum Beispiel den Übergang von der Schule in den Beruf. Auf der geplanten Messe sollen Eltern einen Überblick über das Bildungssystem, aber auch über Beratungs- und Unterstützungsmöglichkeiten bekommen.

Verschiedene Ministerien, Kammern, Kirchen, Wohlfahrtsverbände, Unternehmensverbände, die Bundesagentur für Arbeit, Beratungsstellen, aber auch Sportvereine und Museen sollen auf der Messe präsent sein, so Rödder. Einige Ministerien hätten bereits Interesse signalisiert. „Das Hauptproblem ist, einen passenden Veranstaltungsort in Saarbrücken zu finden“, sagt Rödder. Derzeit sei man auf der Suche nach Räumen. Auch die Finanzierung ist noch unklar.