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| 21:21 Uhr

Veraltete Gleise verursachen Lärmbelästigungen in Scheidt

Scheidt. Mit lauten Hammerschlägen vergleicht Alois Paul aus Scheidt den Lärm, den Züge in Richtung Saarbrücken verursachen, wenn sie an seinem Haus vorbeifahren. Bei jedem Wechsel der Waggons von einem Schienenabschnitt auf den nächsten sei das Geräusch zu hören. Vor allem nachts, wenn die langen Güterzüge fahren, sei die Lärmbelästigung schlimm

Scheidt. Mit lauten Hammerschlägen vergleicht Alois Paul aus Scheidt den Lärm, den Züge in Richtung Saarbrücken verursachen, wenn sie an seinem Haus vorbeifahren. Bei jedem Wechsel der Waggons von einem Schienenabschnitt auf den nächsten sei das Geräusch zu hören. Vor allem nachts, wenn die langen Güterzüge fahren, sei die Lärmbelästigung schlimm. "Als würde der Zug mitten durch das Schlafzimmer fahren", sagt Paul.Auf Anfrage teilte ein Sprecher der Bahn in Frankfurt mit, dass es sich auf dieser Strecke um ältere Gleise handle. "Früher konnte man im Gegensatz zu heute nur 20 Meter lange Schienenabschnitte verlegen. Dadurch kann es schneller zu kleinen Unebenheiten kommen als auf neuen Gleisen, die aus 120 Meter langen Abschnitten bestehen. So kommt es zu den Geräuschen."Als erste Maßnahme seien nun die Gleise gestopft worden. Das bedeutet, dass der Schotter unter den Schienen neu verdichtet wurde. So sollen Bewegungen der Schienen verhindert werden. "In den nächsten ein bis zwei Monaten werden zudem die Verschweißungen der Schienenabschnitte ausgebessert", erklärte der Sprecher. Dabei werde glühendes Metall auf die Verbindungen aufgetragen und nach dem Erkalten geschliffen, um die Unebenheiten auszugleichen."Eine Gefährdung für die Züge entsteht durch die bestehenden Unebenheiten jedoch nicht", versicherte der Sprecher. In den nächsten drei bis vier Jahren sollen die Gleise ausgetauscht werden. Dann würden die neuen 120 Meter langen Schienenabschnitte verlegt. mastDen Tipp für diesen Artikel bekamen wir von SZ-Leser-Reporter Alois Paul aus Scheidt. Wenn Sie auch Interessantes zu erzählen und Fotos gemacht haben, wenden Sie sich per SMS/Fax, MMS mit Foto an Tel. (06 81) 5 95 98 00 oder Mail an: leser-reporter@sol.de