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Semestertickets teurer
Verärgerung über Ausfälle der Busse zur Universität

Auch in der Landespolitik sorgt die Verteuerung des Semestertickets bei gleichzeitig schlechteren Bus-Verbindungen zum Saarbrücker Campus für Verärgerung.
Auch in der Landespolitik sorgt die Verteuerung des Semestertickets bei gleichzeitig schlechteren Bus-Verbindungen zum Saarbrücker Campus für Verärgerung. FOTO: BeckerBredel
Saarbrücken. Die Verteuerung des Semestertickets für die saarländischen Studenten bei gleichzeitig schlechteren Bus-Verbindungen zur Universität sorgt in der Landespolitik für Verärgerung. red

Die Grünen forderten, den Preis des Semestertickets auf mehrere Jahre hin stabil zu halten und die Verbindungen zur Universität sicherzustellen – notfalls indem die Saarbahn ein externes Busunternehmen dafür beauftragt. „Die alljährlichen Preiserhöhungen belasten viele Studierende finanziell und gefährden damit auch zunehmend die Akzeptanz für das Soli­darmodell Semesterticket“, erklärte Grünen-Generalsekretärin Barbara Meyer-Gluche.


Die Jungen Liberalen (Julis) und die Liberale Hochschulgruppe (LHG) schlossen sich der Forderung der Studentenvertretung Asta an, die Buslinien zur Universität aus dem Notfahrplan der Saarbahn zu streichen. „Die Vorlesungszeit hat noch gar nicht angefangen, und schon jetzt sind die Busse morgens extrem überfüllt“, sagte der Juli-Vorsitzende Julien François Simons.

Der Notfahrplan gilt für die Zeit vom 1. Oktober bis maximal 31. Januar 2019. Grund ist der Personalmangel bei der Saarbahn.