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| 21:13 Uhr

Sexueller Missbrauch
Vatikan leitet Verfahren gegen Ex-Pfarrer ein

Freisen. Gegen den früheren Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft Freisen-Oberkirchen wird ein Strafverfahren am kirchlichen Gericht des Erzbistums Köln eingeleitet. Das hat die Glaubenskongregation in Rom nach Prüfung der kirchenrechtlichen Voruntersuchung des Bistums Trier gegen den Priester mitgeteilt. Da der frühere Pfarrer die gegen ihn erhobenen Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs Minderjähriger nach wie vor bestreitet, hat die Glaubenskongregation die Klärung in einem Gerichtsverfahren angeordnet. Es findet am kirchlichen Gericht des Erzbistums Köln statt, weil der Trierer Bischof Stephan Ackermann die Kongregation gebeten hatte, das Verfahren nicht innerhalb der Diözese Trier zu führen. Damit werde eine größtmögliche Neutralität sichergestellt, heißt es aus dem Bistum.

Gegen den früheren Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft Freisen-Oberkirchen wird ein Strafverfahren am kirchlichen Gericht des Erzbistums Köln eingeleitet. Das hat die Glaubenskongregation in Rom nach Prüfung der kirchenrechtlichen Voruntersuchung des Bistums Trier gegen den Priester mitgeteilt. Da der frühere Pfarrer die gegen ihn erhobenen Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs Minderjähriger nach wie vor bestreitet, hat die Glaubenskongregation die Klärung in einem Gerichtsverfahren angeordnet. Es findet am kirchlichen Gericht des Erzbistums Köln statt, weil der Trierer Bischof Stephan Ackermann die Kongregation gebeten hatte, das Verfahren nicht innerhalb der Diözese Trier zu führen. Damit werde eine größtmögliche Neutralität sichergestellt, heißt es aus dem Bistum.

Fast anderthalb Jahre liefen die kirchlichen Voruntersuchungen im Bistum Trier. Im September 2017 waren diese abgeschlossen. Von einem „erhärteten Verdacht“ war damals die Rede. Bischof Ackermann hatte den Untersuchungsbericht mit einem Votum auf Eröffnung eines kirchlichen Strafverfahrens dem Vatikan zugeleitet. Die dortige Glaubenskongregation sollte über das weitere Vorgehen entscheiden.

Ein Verfahren vor einem deutschen Gericht muss der im Ruhestand lebende ehemalige Pfarrer nicht mehr befürchten – aus Gründen der Verjährung.