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Wasserschäden
Unwetter trifft Uniklinik Homburg

Homburg. Das neue Gebäude der Inneren Medizin wurde beschädigt, eine Station evakuiert. Von maa

Durch Starkregen wurde am vergangenen Sonntag in Homburg auch das Universitätsklinikum des Saarlandes beschädigt. Nach Angaben der Klinikleitung lief das Abscheidebecken für den Hubschrauberlandeplatz auf dem Dach des neuen Gebäudes der Inneren Medizin (I-Med) voll, gleichzeitig kam es zu einer Störung des automatischen Ablaufventils.


Das Ergebnis war ein Sturzbach, der sich über das Treppenhaus der I-Med bis in den Keller ergoss. Der Wassereinbruch war so heftig, dass die Privatstation evakuiert werden musste. Nicht ganz so große Wasserschäden gab es in der Chirurgie, der Neurochirurgie und im Bereich des Überlaufbeckens des Urologie-Gebäudes. Hier suchte sich das Wasser seinen Weg über Klima- und Filteranlagen sowie über Leitungsschächte.

Wie das Klinikum informiert, sind diese Bereiche so weit wiederhergestellt, dass der Normalbetrieb läuft. Für die Privatstation der I-Med gehen die Verantwortlichen davon aus, dass der Betrieb wohl erst ab Donnerstag dieser Woche wieder laufen wird und die Privatpatienten auf ihre Station zurückkehren können.