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Unterstützung für sozial benachteiligte Schüler

Die Übergabe der Urkunde im St. Ingberter Leibniz-Gymnasium: Daniela von Dreden, Ralf Quirin, Judith Braun-Gräff und Beatrix Lafontaine (von links). Foto: Jonas Krewel
Die Übergabe der Urkunde im St. Ingberter Leibniz-Gymnasium: Daniela von Dreden, Ralf Quirin, Judith Braun-Gräff und Beatrix Lafontaine (von links). Foto: Jonas Krewel
St. Ingbert. Mit Beginn dieses Schulhalbjahres ging die Baustoffwerk-Sehn-Stiftung bereits in die dritte Förderrunde. Auch drei Schüler zweier St. Ingberter Schulen dürfen sich in diesem Halbjahr über jeweils eines von saarlandweit 34 vergebenen Stipendien freuen Von SZ-Mitarbeiter Jonas Krewel

St. Ingbert. Mit Beginn dieses Schulhalbjahres ging die Baustoffwerk-Sehn-Stiftung bereits in die dritte Förderrunde. Auch drei Schüler zweier St. Ingberter Schulen dürfen sich in diesem Halbjahr über jeweils eines von saarlandweit 34 vergebenen Stipendien freuen. Obwohl das zweite Halbjahr des Schuljahres 2008/2009 schon vor vier Monaten begonnen hat, wurden erst am Donnerstag offiziell die Stipendien der Baustoffwerk-Sehn-Stiftung an eine Schülerin des Leibniz-Gymnasiums und zwei Schüler der Erweiterten Realschule Schmelzerwald vergeben.



Jedes Schulhalbjahr setzt sich die Stiftung des St. Ingberter Unternehmens zum Ziel, Kinder und Jugendliche des Saarlandes aktiv und bedarfsgerecht zu unterstützen. Mit einem finanziellen Zuschuss von monatlich 100 Euro, die von den Stipendiaten meist in private Nachhilfe oder Instrumentalunterricht investiert werden, hilft die Stiftung sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen der Klassenstufe fünf bis neun, individuelle Fördermöglichkeiten und Bildungszugänge zu erhalten.

In diesem Sinn fördert sie Schüler aus einkommensschwachen Familien beziehungsweise Kinder mit bildungsfernem Elternhaus durch Sprachunterricht oder Hausaufgabenhilfen und stellt sich so ihrer gesellschaftlichen und sozialen Verantwortung. Auch die Stiftung selbst kann sich über Unterstützung von außen freuen. So stellt zum Beispiel die Ottweiler Druckerei als Kooperationspartner für alle ehemaligen und aktuellen Stipendiaten Praktikumsplätze zur Verfügung, um ihnen die Möglichkeit zu geben, auch praktische Erfahrungen zu sammeln.

Zudem konnte auch die Schülerhilfe als Vorteilspartner gewonnen werden, die den förderungswürdigen Schülern und Schülerinnen 50 Prozent Preisnachlass auf alle Förderleistungen in St. Ingbert, Wadgassen und Beckingen gewährt. Dieses Schulhalbjahr wurden die Stipendien von Daniela von Dreden, Assistentin der Geschäftsleitung, sowie vom Prokuristen der Baustoffwerk Sehn Fertiggaragen GmbH, Ralf Quirin, übergeben.

Stellvertretend für die Stipendiatin, die eine Klasse des Leibniz-Gymnasiums besucht und schon letztes Halbjahr von der Stiftung gefördert wurde, nahmen Schulleiterin Beatrix Lafontaine und Lehrerin Judith Braun-Gräff die Bewilligung entgegen.

Mit von der Partie war bei der Übergabe auch Jürgen Schmidt, Abteilung Wirtschaftsförderung der Stadt St. Ingbert. Wie die beiden Schüler der Erweiterten Realschule Schmelzerwald freut sich auch deren Schulleiter Stefan Haus über die Urkunde, die er im Namen der beiden 15- und 16-jährigen Jungen entgegennahm. Mit seinen Kolleginnen des Leibniz-Gymnasiums lobte der Schulleiter die Stiftung im besonderen Maße, da es "die Schüler ansporne, wenn sie selbst sehen, dass sich die hervorragenden Leistungen, die sie trotz belastender Umstände bringen, lohnen", so Haus.

Aus diesem Grund sind sowohl Lehrer als auch Schüler und deren Eltern umso begeisterter, dass es weitere 31 Schüler im Saarland gibt, die dieses Halbjahr ein Stipendium der Baustoffwerk-Sehn-Stiftung erhalten haben. "Die Schüler spornt es an, wenn sie sehen, dass sich ihre Leistungen lohnen."

Stefan Haus