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50 Euro mehr
Studenten beklagen hohe Gebühren

FOTO: BeckerBredel
Saarbrücken. An der Universität des Saarlandes ist die Stimmung nach Erhöhung des Semesterbeitrags um einen Verwaltungskostenbeitrag von 50 Euro angespannt. Der aktuelle Beitrag kostet nunmehr 277 Euro, und die Befürchtungen der Studierenden-Vertretung AStA sieht ihre Befürchtung bestätigt, so Judith Bühler, AStA-Vorsitzende. Von red

Viele Studierenden könnten es sich nicht leisten, auf einen Schlag fast 300 Euro zu bezahlen. „Bei uns gehen zur Zeit etwa zehn Anfragen pro Woche ein, ob es Unterstützung bei der Finanzierung gibt“, sagt Bühler. Besonders prekär sei die Situation für viele angehende Studierende, die sich nun erstmals einschreiben wollen. Manche könnten „den Semesterbeitrag zur Immatrikulation nicht aufwenden und laufen nun Gefahr, nicht im Saarland studieren zu können“, sagt Lukas Redemann, AStA-Vorsitzender. Die Möglichkeit einer Ratenzahlung des Beitrags gibt es an der Saar-Uni nicht. BAföG, die Ausbildungsförderung des Bundes, bekommen finanziell benachteiligte Studierende erst nach ihrer Immatrikulation. Trotz Protesten war die Gebühr vom Saarländischen Landtag ins Saarländische Hochschulgebührengesetz übernommen und schließlich vom Senat der Universität beschlossen worden.