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Unbeschwerte Ferientage für Daheimgebliebene

Zweibrücken/Homburg. Eine erlebnisreiche Woche erleben 20 Jungen und 14 Mädchen aus acht Schulen der Westpfalz und des Saarlandes auf Burg Lichtenberg bei Kusel. 9000 Euro stecken neun Rotary-Clubs in das Projekt für Jugendliche, die nicht in Urlaub fahren. red

Sie kommen aus acht verschiedenen Schulen in der Westpfalz und im östlichen Saarland, die zwanzig Jungen und vierzehn Mädchen, die bis 2. August eine erlebnisreiche Woche auf der Burg Lichtenberg bei Kusel verbringen werden. Zum sechsten Male schon wird dieses Feriencamp veranstaltet, bei dem es sich um ein Gemeinschaftsprojekt von neun Rotary-Clubs aus der Pfalz und dem Saarland handelt, darunter auch die Clubs Homburg-Zweibrücken und Homburg-Saarpfalz. Insgesamt 9000 Euro stellen die neun Rotary-Clubs dafür zur Verfügung und ermöglichen damit Kindern, die keine Gelegenheit haben, zu verreisen, ein paar unbeschwerte Ferientage in der Musikantenland-Jugendherberge mit ihrer historisch-romantischen Umgebung.

Der große Erfolg der bisherigen Feriencamps hat die Rotary-Clubs ermutigt, diese stets von einem fachkundigen Team betreute Ferienaktion in ihr Jahresprogramm aufzunehmen. Darauf weisen die neun Rotary-Clubs aus der Pfalz und dem Saarland ausdrücklich hin.

Toleranten Umgang lernen

Initiiert und seit Beginn alljährlich hervorragend organisiert von Armin Weber vom RC Homburg-Zweibrücken, haben sie damit ihren sozialen Aufgabenbereich erweitert und um einen wichtigen sozialpädagogischen Aspekt ergänzt.

Denn neben Spiel und Spaß sollen während der gemeinsamen Ferientage auch das Gefühl der Zusammengehörigkeit in einer größeren Gruppe vermittelt, der tolerante Umgang miteinander gefördert und die gegenseitige Unterstützung bei besonderen Aktivitäten herausgefordert werden. Und nicht zu vergessen: Bei allen zusammen eingenommenen Mahlzeiten stehen die Benimm-Regeln an erster Stelle.

Ein anregendes, abwechslungsreiches und auch abenteuerliches Unternehmen - wie Schatzsuche in der Burgruine, Bogenschießen mit Robin Hood und eine abendliche Knicklichtwanderung - enthaltendes Programm verspricht den 34 Kindern von elf bis dreizehn Jahren einen spannenden und vergnügten Ferienaufenthalt. Dafür sorgen auch ein Besuch im Wildpark Freisen, das Vorlesen von Sagen und Geschichten, das Treiben der Ritter der Tafelrunde, eine Burg-Rallye und schließlich das abschließende Lagerfeuer mit Grillen.

Assistent-Governor Michael Finkler vom RC St. Wendel ist als Schirmherr des Feriencamps überzeugt, dass er beim Besuch auf der Burg Lichtenberg auch in diesem Jahr nur in fröhliche Kindergesichter blicken kann.