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| 20:18 Uhr

Traumpfade-Festival an diesem Wochenende in Limbacher Mühle

Limbach. Australische Didgeridoos und bayerische Alphörner, afrikanisch-brasilanische Berimbaos und Trümpis aus der Schweiz - wie diese Instrumente aus allen Ecken der Welt zusammen passen und vor allem zusammen klingen, das erfährt man in der Limbacher Mühle

Limbach. Australische Didgeridoos und bayerische Alphörner, afrikanisch-brasilanische Berimbaos und Trümpis aus der Schweiz - wie diese Instrumente aus allen Ecken der Welt zusammen passen und vor allem zusammen klingen, das erfährt man in der Limbacher Mühle. An diesem Samstag und Sonntag ist sie Schauplatz eines "Traumpfade-Festivals", in dessen Mittelpunkt ein großes Workshop-Programm steht. Veranstaltet wird das Ereignis in Sachen Weltmusik vom Förderverein des historischen Gebäudes in Zusammenarbeit mit der Kirkeler Jugendpflege, dem selbstverwalteten Jugendzentrum "Storscheneschd" sowie dem Homburger "jaranga-verlag". An beiden Tagen gibt es von zehn bis 22 Uhr ein vielfältiges Angebot an Möglichkeiten, sich in den archaischen, natürlichen Instrumenten zu üben. Zahlreiche Dozenten aus Deutschland, den Niederlanden, der Schweiz und der Mongolei stehen zur Verfügung, um mit Anfängern erste Gehversuche zu unternehmen und Fortgeschrittenen neue Techniken und Kniffe beizubringen. Von der Konstruktion der Instrumente, über ihre Bedienung bis hin zu selbst komponierten Melodien für das jeweilige Utensil reicht das Spektrum dessen, was geboten wird. Ein Musik- und Kunsthandwerkmarkt in der Limbacher Mühle, verschiedene Trommelworkshops und spezielle Angebote für Kinder - insbesondere am "Familiensonntag" - runden das Programm ab. In der "Kinderwerkstatt" geht es so unter anderem rund mit Magatte (Max) Bousso, der ein multikulturelles Abenteuer für Kinder zwischen sechs und 14 Jahren in petto hat. Vielfalt der KulturenIm Umgang mit Musik, Rhythmen, Klang und Spiel lernen die Kinder die Vielfalt anderer Kulturen kennen. Sie üben spielerisch afro-brasilianische Rhythmen, trommeln auf afrikanischen Djémbés oder Cajons, trainieren die dazu passende Körpersprache und inszenieren mit Musik, Tanz und Spiel Märchen aus verschiedenen Ländern. Am Samstag, 23. Mai, findet auf der Freilichtbühne des Jugendzentrums "Storscheneschd" in der Pfarrgasse ab 20 Uhr ein Konzertabend statt mit mongolischem Kehlkopfgesang "Harhiraa" und "Höömi" (Unter- und Obertongesang) von Enkhjargal Dandarvaanchig, der auch die Pferdekopfgeige "Morin hoor" spielt. Er tritt zusammen mit der Formation "Ethno-Beats", bestehend aus Amby Schillo, Bernhard Linz und Peter Bruna, auf. bam