Wir möchten auf unserer Webseite Cookies und pseudonyme Analysetechniken auch unserer Dienstleister verwenden, um diesen Internetauftritt möglichst benutzerfreundlich zu gestalten.

Außerdem möchten wir und unsere Dienstleister damit die Besuche auf unserer Webseite auswerten (Webtracking), um unsere Webseite optimal auf Ihre Bedürfnisse anzupassen und um Ihnen auf unserer Webseite sowie auch auf Webseiten in verbundenen Werbenetzwerken möglichst interessante Angebote anzeigen zu können (Retargeting).

Wenn Sie dieses Banner anklicken bzw. bestätigen, erklären Sie sich damit jederzeit widerruflich einverstanden (Art. 6 Abs.1 a DSGVO).

Weitere Informationen, auch zu Ihrem jederzeitigen Widerrufsrecht, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.

| 20:23 Uhr

Titelverteidiger Lebach muss früh die Segel streichen

Da ist das Ding: Wiesbachs Armend Haliti präsentiert seinen Teamkollegen den Siegerpokal des Lebacher Turniers.  Foto: Semmler
Da ist das Ding: Wiesbachs Armend Haliti präsentiert seinen Teamkollegen den Siegerpokal des Lebacher Turniers. Foto: Semmler
Lebach. Jubel in Gelb-Schwarz, Enttäuschung in Rot-Schwarz: Der FC Hertha Wiesbach hat das vom FV Lebach ausgerichtete Hallenmasters-Qualifikationsturnier in der Lebacher Sporthalle an der Dillinger Straße (53 Wertungspunkte) gewonnen

Lebach. Jubel in Gelb-Schwarz, Enttäuschung in Rot-Schwarz: Der FC Hertha Wiesbach hat das vom FV Lebach ausgerichtete Hallenmasters-Qualifikationsturnier in der Lebacher Sporthalle an der Dillinger Straße (53 Wertungspunkte) gewonnen. Der FC Hertha ist damit Nachfolger des Titelverteidigers FV Lebach, der in der Zwischenrunde nach einer Niederlage gegen Ligakonkurrent SV Bübingen (1:5) und einem Remis gegen den Landesligisten SV Wustweiler (2:2) überraschend die Segel streichen musste. "Ich bin schon ein bisschen frustriert. Vor allem gegen Bübingen haben wir alles andere als gut gespielt", stöhnte der Lebacher Trainer Georg Müller, während in der Halle gerade die Halbfinal-Begegnungen des 5. HKS-Cups liefen.

Dort setzte sich zunächst Saarlandliga-Tabellenführer Wiesbach mit 3:1 gegen Bübingen durch. Danach schaffte Wustweiler die große Überraschung und zog durch ein hart umkämpftes 2:1 nach Verlängerung gegen den Verbandsligisten FSG Schmelz-Limbach ins Finale ein. Dennis Kistner erzielte den entscheidenden Treffer rund zwei Minuten vor der Schluss-Sirene. "Dass wir so weit kommen würden, damit hätte ich wirklich nicht gerechnet. Zumal wir es in unserer Zwischenrundengruppe ausschließlich mit Saarlandligisten zu tun hatten", freute sich Wustweilers Spielertrainer Markus Pinter. In dieser Zwischenrunde konnte sich seine Elf gegen Bübingen und den FV Eppelborn jeweils mit 3:2 durchsetzen, das abschließende 2:2 gegen Lebach reichte dann sogar zum Gruppensieg.

Im Endspiel war der Saarlandliga-Tabellenführer aus Wiesbach dann allerdings eine Nummer zu groß für Wustweiler. Die Gelb-Schwarzen lagen schon früh durch ein Tor von Jens Schlemmer und ein unglückliches Eigentor des Landesligisten mit 2:0 in Führung. Als Manuel Schuck nach sechs Minuten auf 3:0 erhöhte, war der Käse gegessen. Wustweiler kam zwar durch einen Schuss in den Winkel noch einmal auf 1:3 heran, aber Wiesbach ließ sich den Sieg nicht nehmen und erhöhte durch Treffer von Armend Haliti und Schlemmer auf 5:1, ehe Beia für den Außenseiter noch einmal zum 2:5-Endstand verkürzen konnte.

"Ein Kompliment an meine Mannschaft. Sie hat gut gespielt und am Ende verdient gewonnen. Wir sind das ganze Turnier über ohne Niederlage geblieben, und in der Zwischenrunde haben wir sogar keinen Gegentreffer kassiert", freute sich Wiesbachs Trainer Berg. Sein Team stellte auch den Torschützenkönig. Jens Schlemmer holte sich diesen Titel mit zehn Treffern. Und die Gastgeber? Die hatten am Ende zumindest einen Grund zur Freude: Immerhin 700 Zuschauer kamen an beiden Turnier-Tagen in die Sporthalle. sem