| 21:35 Uhr

Saarbrücken
Timo Nilius ist der beste Vorleser

Timo Nilius 
überzeugte die Jury mit einer Passage aus dem Buch „Ein Esel ist ein Zebra ohne Streifen“.
Timo Nilius überzeugte die Jury mit einer Passage aus dem Buch „Ein Esel ist ein Zebra ohne Streifen“. FOTO: Antonia Saar
Saarbrücken. 13 Viertklässler wetteiferten gestern um den Sieg beim „Lesedino“-Wettbewerb.

6264 Viertklässler von 140 Grundschulen aus dem gesamten Land haben sich in diesem Jahr am „Lesedino-Vorlesewettbewerb“  beteiligt. Die 13 Schüler, die sich zuvor auf Schulebene und in den Regionalentscheiden als beste Leserinnen und Leser durchgesetzt hatten, traten am Dienstag zum Landesentscheid im Bildungsministerium in Saarbrücken an. Timo Nilius, Schüler der Grundschule Hilschbach-Walpershofen (Riegelsberg), erhielt als Erstplatzierter eine „Dinokiste“ mit Büchern, Spielen, DVD und einer CD.


„Ich habe wirklich nicht mit dem ersten Platz gerechnet“, sagte der stolze Sieger. Er musste wie alle anderen Teilnehmer eine Passage aus seinem Lieblingsbuch und einem fremden Text lesen. Dabei entschied sich das Lesetalent für das Buch „Ein Esel ist ein Zebra ohne Streifen“ von Martin Ebbertz. Den zweiten Platz belegte Doria Igna von der Grundschule Bruchhof (Homburg), Dritter wurde Daniel Dittrich von der Grundschule Hohe Wacht (Saarbrücken). Keiner der Teilnehmer ging leer aus: Alle erhielten einen großen Tyrannosaurus Rex und ein Buchgeschenk.

Die Jury hatte es bei so vielen jungen Talenten nicht leicht und betonte, dass die Entscheidung sehr knapp gewesen sei. Es handele sich in diesem Jahr um einen besonders starken Jahrgang. Das fünfköpfige Komitee  bestand aus Gerald Schleiwies, Leiter der Saarbrücker Stadtbibliothek, SZ-Redakteur Dietmar Klostermann sowie Rita Kipper, Jens Bruckmann und Jörg Sämann vom Bildungsministerium.