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Tennis: Nach dem Abstieg werden die Topspieler wohl gehen

Merzig. Eine bittere 0:21-Klatsche in Saarbrücken besiegelte den Abstieg der Herrenmannschaft des TC Merzig aus der Tennis-Oberliga. Nach einer verkorksten Saison nimmt das Team um Trainer Marco Lamberti nun die Planungen für einen Neustart auf. age

Was letztes Jahr mit viel Glück noch einmal abgewendet werden konnte, ist nun bittere Realität geworden: Die Tennisspieler des TC Merzig steigen aus der Oberliga ab. Nach vier Jahren spielen sie nächstes Jahr wieder in der Saarlandliga.

Es war eine verkorkste Saison: Am Ende verbuchten die Merziger als Tabellenschlusslicht nur zwei Punkte auf der Habenseite. Das letzte Saisonspiel wurde stark ersatzgeschwächt über die Bühne gebracht und endete mit einer 0:21-Klatsche beim frischgebackenen Meister der Oberliga, dem TC Rotenbühl. Ein Spiel, das aber schon Symbolcharakter für die gesamte Saison hatte, weil der TC Merzig aus personeller Sicht fast immer auf dem Zahnfleisch ging. "Wir hatten in dieser Runde wirklich hohes Verletzungspech. Den Ausfall von drei, vier Stammkräften konnten wir leider nicht kompensieren, was letztendlich den Unterschied machte", blickte Trainer Marco Lamberti auf die schwierige Spielzeit zurück.

Lamberti selbst quälte sich mit einer Bänderverletzung von Match zu Match. Daniel Winnewisser fehlte wegen einer Bandscheibenoperation die gesamte Saison. Denny Schwarz und Philipp Konz füllten das Lazarett der Schwarz-Weißen zusätzlich.

Trotzdem konnten die Merziger gerade in den ersten vier Spielen gut mithalten. Die Niederlagen gegen Vizemeister TV Sulzbachtal und den Tabellen-Dritten Andernacher TC fielen denkbar knapp aus (je 9:12). "Wir waren auf Augenhöhe. In Bestbesetzung hätten wir gewiss nicht so schlecht abgeschnitten. Aber das lässt sich nicht mehr ändern. Ich sehe das ganze auch nicht so dramatisch", sagte Lamberti.

Inwiefern sich das Gesicht der Mannschaft nun verändern wird, steht noch nicht fest. Die Planungen aus sportlicher sowie finanzieller Sicht für die nächsten Jahre werden bereits in den nächsten Tagen angegangen. Problematisch wird es für den TCM jedenfalls, auf die Dienste der Topspieler zurückgreifen zu können. Andre Kracman und Gilles Kremer sind auch als Trainer im Ausland tätig. Kracman in Italien, Kremer in Frankreich. "Beide haben bereits signalisiert, bleiben zu wollen. Sie fühlen sich wohl bei uns", hofft Lamberti. Aber da sich ihre Spielzeiten mit der Saarlandliga (alle Spiele bereits im Mai) überschneiden, wird ihr Mitwirken unwahrscheinlich. Konz und Winnewisser bleiben ihm definitiv erhalten. Die Zusagen von Denny Schwarz und David Siersdorfer sollen folgen. Lamberti hofft auch, weiter mit starken Talenten wie dem erst 16-jährigen Leon Schwarz und Jonas Hoffeld arbeiten zu können. Beide durften dieses Jahr Oberliga-Luft schnuppern und machten dabei eine gute Figur.