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Teilerfolg für Grundstücksbesitzer gegen FFH-Gebiete

Holz/Wahlschied. Noch ist nicht alles entschieden bei den so genannten FFH-Gebieten (Flora, Fauna, Habitat), die in Holz und Wahlschied für große Empörung unter Grundstücksbesitzern sorgen. Von "Enteignung" ist die Rede, weil eine EU-Verordnung einschneidende Vorschriften zur Nutzung der privaten Grundstücke macht. Die Planoffenlegung ist für den Herbst geplant

Holz/Wahlschied. Noch ist nicht alles entschieden bei den so genannten FFH-Gebieten (Flora, Fauna, Habitat), die in Holz und Wahlschied für große Empörung unter Grundstücksbesitzern sorgen. Von "Enteignung" ist die Rede, weil eine EU-Verordnung einschneidende Vorschriften zur Nutzung der privaten Grundstücke macht. Die Planoffenlegung ist für den Herbst geplant. Jetzt hat Umweltminister Stefan Mörsdorf (CDU) zugesagt, die Situation vor Ort persönlich in Augenschein zu nehmen. "Die IG FFH hat mit ihren Bemühungen also Erfolg", sagt Friedbert Forster, zusammen mit Karl Heinz Lauterbach Sprecher der Interessengemeinschaft. Man wolle auch nicht locker lassen: "Wir sind nicht gegen das FFH-Gebiet, sondern wollen einen anderen Zuschnitt, der den legitimen Interessen der Anwohner stärker entgegenkommt. Vor allem wollen wir weniger bürokratische Bevormundung in der Frage, was wer auf seinem Grundstück zu tun oder zu lassen hat." dg