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Symphoniker aus Seoul spielen Dvorak und Poulenc in der Basilika

Saarbrücken. Das Gwacheon Symphony Orchestra aus der südkoreanischen Hauptstadt Seoul gastiert am Sonntag, 11. August, um 16 Uhr in der Basilika St. red

Johann. Dieses Sonderkonzert geht zurück auf eine Zusammenarbeit der Macher des Musikfestivals "Orgel ohne Grenzen", der Freunde der Kirchenmusik und der Saarbrücker Sommermusik. Die Gäste aus Südkorea spielen in Saarbrücken das virtuose Konzert für Orgel und Orchester von Francis Poulenc (1899-1963) sowie Antonin Dvoraks (1841-1904) fünfte Sinfonie in F-Dur op. 76.

Poulenc-Werk ehrt Bach

Poulencs Orgelkonzert entstand im Jahr 1938 und stellt eine Hommage an Johann Sebastian Bach dar. Poulenc verwendet hier eine barocke Form für die moderne Musik. Im Gegensatz zu den meisten Werken der alten Meister schreibt der Komponist hier allerdings eine Orgel mit einem sehr großen Werk vor, um gigantische Klangeffekte zu erzielen. Das Poulenc-Konzert gilt als das bedeutendste Werk für Orgel und Orchester. Die Sinfonie Nr. 5, von Dvoráks Verleger Fritz Simrock ursprünglich als die "Dritte" publiziert, entstand von Mitte Juni bis Ende Juli 1875 in Prag. Sie ist durchdrungen von böhmisch-heiterer Stimmung. Ruhige Passagen sind liedhaft gestaltet, lebhafte dagegen tänzerisch.

Die Ausführenden sind das Gwacheon Symphony Orchestra (Südkorea) unter der Leitung von Kim Kyoung-Hee (Leitung) sowie Basilikakantor Bernhard Leonardy an der Orgel. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.

Das südkoreanische Orchester ist benannt nach seinem Seouler Heimatsstadtteil Gwacheon. Im kulturellen Herzen der südkoreanischen Hauptstadt gestaltet das renommierte Orchester ein großes Musikfestival.