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| 20:07 Uhr

SV Mettlach vor dem Abstieg

Christopher Wendel kann sich in dieser Situation gegen Mayens Torhüter Lars Lauber durchsetzen, das Tor wird jedoch wegen Abseits nicht anerkannt. Foto: Rolf Ruppenthal
Christopher Wendel kann sich in dieser Situation gegen Mayens Torhüter Lars Lauber durchsetzen, das Tor wird jedoch wegen Abseits nicht anerkannt. Foto: Rolf Ruppenthal
Mettlach. "Das war heute der Abstieg", findet Werner Weiß, Trainer der Noch-Oberligisten SV Mettlach, klare Worte für die Leistung seiner Fußballer bei der 2:4-Niederlage gegen den Mitkonkurrenten SV Mayen. Zwar trennt die Blau-Weißen nur das schlechtere Torverhältnis vom sicheren 16. Tabellenplatz Von SZ-Mitarbeiter Alexander Wilhelm

Mettlach. "Das war heute der Abstieg", findet Werner Weiß, Trainer der Noch-Oberligisten SV Mettlach, klare Worte für die Leistung seiner Fußballer bei der 2:4-Niederlage gegen den Mitkonkurrenten SV Mayen. Zwar trennt die Blau-Weißen nur das schlechtere Torverhältnis vom sicheren 16. Tabellenplatz. Aber wenn Wormatia Worms aus der Regionalliga absteigt gibt es auch in der Oberliga einen Absteiger mehr. Um sicher gerettet zu sein, müsste sich die Weiß-Elf also noch auf den 15. Platz vorschieben. Dort steht mit sechs Zählern Vorsprung Waldalgesheim - für den SV Mettlach bei seinen drei schweren letzten Saisonspielen ist das kaum noch aufzuholen. Dabei begannen die Blau-Weißen gegen den TuS Mayen stark, spielten schnell nach vorne und kamen zu guten Chancen. Patrick Heinz brachte nach 26 Minuten TuS-Keeper Lars Lauber zum ersten Mal in Bedrängnis, als dieser seinen 25-Meter-Distanzschuss in höchster Not an die Latte lenken musste. Fünf Minuten später verfehlte Heinz nach schönem Zusammenspiel mit Jens Kirchen das Gehäuse nur knapp. Umstrittener ElfmeterIn dieser Drangphase der Hausherren kam Mayens Patrick Thiesen in Mettlachs Strafraum im Zweikampf mit Thomas Steies und Thomas Fries zu Fall. Der Unparteiische entschied auf Elfmeter - eine umstrittene Entscheidung. Der Gefoulte trat selbst an und verwandelte sicher zum 0:1 (32.). Vier Minuten später dann der Knackpunkt des Spiels: Auf Höhe der Mittellinie grätscht der Mettlacher Christian Lutz Mayens Thiesen von hinten in die Beine und wird mit Rot des Feldes verwiesen. "In solchen Situationen muss man cleverer reagieren. Das ist bezeichnend für unsere Spielweise: Wir begehen einfach zu viele unnötige Fouls und bestrafen uns dadurch im Endeffekt selbst", ärgerte sich Trainer Weiß. Trotz Unterzahl spielten die Blau-Weißen munter mit. Helmut Hürter markierte mit einem 30-Meter-Schuss, der vor TuS-Keeper Lauber noch einmal aufsetzte und dadurch die entscheidende Richtungsänderung bekam, den 1:1-Ausgleich (42.). Auch im zweiten Durchgang war von einer Überzahl der Gäste zunächst nichts zu merken: Thomas Will köpfte eine Kirchen-Ecke an die Latte (46.), ehe er sich vier Minuten später gegen drei Gegenspieler durchsetzte und den Ball nur knapp am gegnerischen Gehäuse vorbeischoss. Die Mettlacher Führung fiel dann aber doch: Nach 72 Minuten traf Alexander Eckert nach einem Eckball von Matthias Coassin per Kopf.Großer Jubel bei den Mettlachern, Hoffnung im Stadion am Schwimmbad. Doch nur acht Minuten später egalisiert Mayens Stürmer Nahsen Kesikci und schob einen langen Einwurf aus kurzer Distanz zum 2:2-Ausgleich ein. Als dann auch noch Thomas Steies in der Schlussphase wegen wiederholten Foulspiels mit Gelb-Rot vom Platz geschickt wurde, war die Gegenwehr der Heimelf gebrochen. Andre Marx mit einem Freistoß aus 25 Metern in den Winkel und erneut Patrick Thiesen per Elfmeter machten den 4:2-Auswärtssieg für die Rheinland-Pfälzer klar.Morgen gegen den FCS"Wir haben alle Tore aus Standardsituationen kassiert. Aus dem Spiel heraus haben wir kaum was zugelassen. Das sind Fehler, die nicht passieren dürfen", schimpft Trainer Weiß, dem für das nächste Spiel Übles schwant: "Wenn wir gegen den TuS Mayen so verlieren, wie wollen wir dann gegen den 1. FC Saabrücken bestehen?" Anstoß im Ludwigspark ist am morgigen Dienstag um 19 Uhr.