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Süße Sünden sind gut für's Herz

Nicht nur Rotwein und grüner Tee sind gut für das Herz, sondern auch Kakao mit einem hohen Anteil des Pflanzeninhaltsstoffs Flavonol. Flavonoide gehören zu den Antioxidantien, dies sind Stoffe, die freie Radikale (aggressive Stoffwechselprodukte) binden und so zell- und gefäßschützend wirken und so langfristig Krebs, Embolien, Durchblutungsstörungen, Herzinfarkt und Gehirnschlag vorbeugen

Nicht nur Rotwein und grüner Tee sind gut für das Herz, sondern auch Kakao mit einem hohen Anteil des Pflanzeninhaltsstoffs Flavonol. Flavonoide gehören zu den Antioxidantien, dies sind Stoffe, die freie Radikale (aggressive Stoffwechselprodukte) binden und so zell- und gefäßschützend wirken und so langfristig Krebs, Embolien, Durchblutungsstörungen, Herzinfarkt und Gehirnschlag vorbeugen. "Schokolade ist Nervennahrung" besagt eine alte Volksweisheit. Nun konnten britische Forscher nachweisen, dass das im Kakao enthaltene Flavonol die Gehirndurchblutung steigert und so das Denkvermögen fördert. Versuchspersonen, die zuvor flavonolhaltige Getränke bekamen, schnitten bei Denkaufgaben deutlich besser ab als Personen der Kontrollgruppe. Auch die subjektiv empfundene Ermüdung setzte später ein. 100 Gramm Zartbitterschokolade enthalten 53,5 Milligramm (mg) Catechine (gehört zu Flavonolen), Milchschokolade dagegen nur 15,9 mg. Also: je dunkler die Schokolade, desto höher der Anteil an Flavonoiden. Im höheren Lebensalter sinkt die Schmeck- und Riechfähigkeit, ebenso wie das Hunger- und Durstgefühl. Die Folgen sind eingeschränkter Appetit und eventuell Gewichtsverlust. Ist das der Fall, sollte man dem Wunsch nach Süßigkeiten nachgeben, denn diese Lebensmittel können einen wichtigen Beitrag zur Energieversorgung leisten. Dies soll aber nicht einen ungezügelten Schokoladengenuss rechtfertigen, da sonst zu viel Fett und Kalorien zugeführt werden. Der Kaloriengehalt pro 100 Gramm verschiedener Schokoladesorten (in Kilokalorien): Halbbitter: 507, Vollmilch: 526, Haselnuss 556. red