| 20:19 Uhr

Stimmungsvoller Auftakt mit Gottes Segen

Beim Neujahrsempfang im Gemeindezentrum zeigten sich Pfarrer Stefan Sänger (2. von li.) und Carlo Holzmann (rechts) mit den Sternsingern Michele, Isabel, Elena, Jenny und Valmire (von links). Foto: Iris Maurer
Beim Neujahrsempfang im Gemeindezentrum zeigten sich Pfarrer Stefan Sänger (2. von li.) und Carlo Holzmann (rechts) mit den Sternsingern Michele, Isabel, Elena, Jenny und Valmire (von links). Foto: Iris Maurer
Sulzbach. Stimmungsvoll umrahmt von evangelischem Kirchenchor unter Leitung von Marina Gogelgans und von singenden Sternsingern begann am Sonntagabend der 7. ökumenische Neujahrsempfang der Kirchengemeinden in Sulzbach. Im evangelischen Gemeindezentrum Auf der Schmelz ließ Hausherr Carlo Holzmann dem katholischen Pastor Stefan Sänger den Vortritt im offiziellen Teil

Sulzbach. Stimmungsvoll umrahmt von evangelischem Kirchenchor unter Leitung von Marina Gogelgans und von singenden Sternsingern begann am Sonntagabend der 7. ökumenische Neujahrsempfang der Kirchengemeinden in Sulzbach. Im evangelischen Gemeindezentrum Auf der Schmelz ließ Hausherr Carlo Holzmann dem katholischen Pastor Stefan Sänger den Vortritt im offiziellen Teil.Sänger zog in seiner Ansprache an die Gäste aus öffentlichem Leben, sozialen und kirchlichen Institutionen sowie aus der Stadtverwaltung zunächst ein Resumee des vergangenen Jahres. Dabei waren ihm neben der Heilig-Rock-Wallfahrt nach Trier der Ausbau der Kindergarten- und Krippenplätze sowie das cts-Netzwerk "Senioren-Seelsorge" wichtig. Auch der "lebendige Adventskalender" von Neuweiler erfuhr eine lobende Erwähnung. Dieser könne Vorbild für Sulzbach sein. Mit etwas Wehmut verwies der Theologe darauf, dass mit dem Dekanat Sulzbach am 30. Juni Schluss sei. Dann liege die Kompetenz beim Dekanat Saarbrücken, dem ab dem 1. Juli 2013 größten im Bistum Trier.


Auf die Neuordnung "seiner" evangelischen Kirche ging Carlo Holzmann ein. Er merkte an, dass der Kirchenkreis Ost künftig seinen Sitz in Neunkirchen haben werde, wo auch die Personalverwaltung geleistet werde. Er bedauerte diese Entscheidung, denn die Kirche gehöre in die Nähe der Menschen, betonte der Hausherr am Sonntagabend. Dazu passe auch, kritische Stimmen vor Ort einzufangen. "Kirche ist dazu da, dass man sich an ihr reibt", formulierte Holzmann. Zur Kirche gehörten auch "Menschen, die sich für Menschen einsetzen". Den offiziellen Teil beschloss der Chor, danach kam es bei "Bier und anderen Getränken" (Holzmann) zu vertiefenden Gesprächen. thf