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Stechmücken zwingen Uniklinik zu 300 000 Euro teuren Sanierung

Homburg. Stechmücken suchen seit einem halben Jahr die Kinder- und Jugendpsychiatrie des Uniklinikums in Homburg heim. Alarmierte Experten konnten nichts ausrichten gegen die Blutsauger. Als letztes Mittel soll das Gebäude nach Pfingsten für rund 300 000 Euro saniert werden

Homburg. Stechmücken suchen seit einem halben Jahr die Kinder- und Jugendpsychiatrie des Uniklinikums in Homburg heim. Alarmierte Experten konnten nichts ausrichten gegen die Blutsauger. Als letztes Mittel soll das Gebäude nach Pfingsten für rund 300 000 Euro saniert werden. "Das Problem besteht seit etwa einem halben Jahr", sagt der Ärztliche Direktor, Professor Hans Köhler. Insektizide seien gesprüht, Mückenfallen installiert und Teilbereiche saniert worden. Sogar Antimücken-Lotionen seien an die etwa 40 Patienten, die stationär behandelt werden, verteilt worden. Doch ohne wirklichen Erfolg. Denn die Brutstätte der Stechmücken wird im Rohrsystem des in den 1960er Jahren erbauten Gebäudes vermutet. Jetzt soll eine Grundsanierung helfen. Köhler hofft: "Wenn die Rohre neu sind, dann ist der Spuk vorbei." ith