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Stadtteilforum Wehrden meldet Wünsche an

Wehrden. Im Verlauf einer zweieinhalbstündigen Diskussion in der Kulturhalle kristallisierten sich mehrere Problem-Schwerpunkte heraus. Ein Dauerbrenner ist für die Wehrdener die Schaffhauser Straße mit einer immensen Verkehrsbelastung und einem wenig attraktiven Wohnumfeld

Wehrden. Im Verlauf einer zweieinhalbstündigen Diskussion in der Kulturhalle kristallisierten sich mehrere Problem-Schwerpunkte heraus. Ein Dauerbrenner ist für die Wehrdener die Schaffhauser Straße mit einer immensen Verkehrsbelastung und einem wenig attraktiven Wohnumfeld. Diese Straße könne durch eine Verbindungsstraße vom Alten Brühl zur Tankstelle des Globus erheblich vom Schwerlastverkehr befreit werden, stellte Anne Herzhauser als Sprecherin des Arbeitskreises Städtebau fest. Darüber hinaus wären natürlich verkehrsberuhigende Maßnahmen wie Fahrbahnverengungen, Verschwenkungen oder auch der Einsatz von mobilen Messgeräten als "moralischer Zeigefinger" notwendig. Unbefriedigend sei auch der Zustand am Brückenkopf Wehrden, wo man über eine Kreisellösung nachdenken müsseBei der Diskussion mit dabei waren Denise Baldauf mit Vater Manfred von der FDP, Rolf Deubel und Karla Wagner von der SPD, Manfred Jost von den Grünen, Berti Annel von den Freien Wählern und Inge Albert von der CDU. Oberbürgermeister Klaus Lorig hatte aus Termingründen abgesagt. Als "bedrückend und trist" empfand Denise Baldauf den Zustand der Häuserfronten im unteren Wehrden, die dringend einer Erneuerung bedürften. In einem ersten Schritt sollen Bürger animiert werden, ihre Häuser mit Blumenschmuck freundlicher zu gestalten. Auf jeden Fall müsse, so Tamblé, in diesem Bereich ein Gesamtkonzept entwickelt werden. Ein weiterer Schwerpunkt waren Lärmschutzmaßnahmen an der A 620. Hier müssten, betonte Manfred Jost, die Maßnahmen auf die neuesten EU-Richtlinien abgestimmt werden. Weiter liegt den Wehrdenern die Zukunft der Meisterhäuser am Herzen. hla