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Saarbrücken
Stadtrat beschließt Resolution gegen Wildtiere im Zirkus

Nachdem ein erster Versuch an der Kommunalaufsicht gescheitert war, beschloss der Saarbrücker Stadtrat nun die Resolution „Keine städtischen Flächen für Zirkusse mit Wildtieren“ mit großer Mehrheit, wie die Grünen mitteilten. (Symbolbild)
Nachdem ein erster Versuch an der Kommunalaufsicht gescheitert war, beschloss der Saarbrücker Stadtrat nun die Resolution „Keine städtischen Flächen für Zirkusse mit Wildtieren“ mit großer Mehrheit, wie die Grünen mitteilten. (Symbolbild) FOTO: picture alliance / dpa / Tobias Hase
Saarbrücken. Der Saarbrücker Stadtrat unternimmt einen neuen Versuch, um Zirkusse mit Wildtieren aus der Landeshauptstadt zu verbannen. Nachdem ein erster Versuch an der Kommunalaufsicht gescheitert war, beschloss das Gremium nun die Resolution „Keine städtischen Flächen für Zirkusse mit Wildtieren“ mit großer Mehrheit, wie die Grünen mitteilten.

Darin wird die Stadtverwaltung aufgefordert, auf die Landesregierung und den Deutschen Städtetag einzuwirken. Dies sei ein wichtiges Signal zur Stärkung des Tierschutzes, erklärt der Fraktionsvorsitzende der Grünen, Torsten Reif. Er ergänzte: „Uns ist bewusst, dass die rechtlichen Hürden für ein Wildtierverbot im Zirkus sehr hoch liegen und es keine Handhabe der Kommunen für ein generelles Verbot gibt, die rechtlich nicht angreifbar wäre. Dennoch dürfen wir als Landeshauptstadt nichts unversucht lassen, um zu verhindern, dass unsere Mitgeschöpfe unnötig leiden.“ Der Schlüssel zu einem Wildtierverbot liegt bei der Bundesregierung.