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Stadt St. Wendel fördert Familien

St. Wendel. Die St. Wendeler Förderprogramme haben sich aufgrund der hohen Nachfrage als wirksam erwiesen. Seit 1995 hat die Stadt aus all ihren Förderprogrammen rund 1,2 Millionen Euro ausgezahlt und damit eine Vielzahl privater Investitionen angestoßen

St. Wendel. Die St. Wendeler Förderprogramme haben sich aufgrund der hohen Nachfrage als wirksam erwiesen. Seit 1995 hat die Stadt aus all ihren Förderprogrammen rund 1,2 Millionen Euro ausgezahlt und damit eine Vielzahl privater Investitionen angestoßen. Sehr erfolgreich ist das auf den demographischen Wandel ausgerichtet Förderprogramm für junge Familien, das gezielt gegen leerstehende Wohnungen in innerörtlichen Bereichen vorgeht. Familien werden hier beim Erwerb leer stehender Häuser unterstützt. Die Stadt gewährt einen einmaligen Zuschuss von 5000 Euro, der sich ab dem zweiten Kind um weitere 1000 Euro erhöht. Maximal werden 8000 Euro gewährt. Der Zuschuss kann außer für die Erwerbskosten auch für substanzielle Verbesserungen des Gebäudes gewährt werden. Um in den Genuss dieses Familienförderprogramms zu kommen, muss die Familie mindestens ein minderjähriges Kind haben. Sie darf noch kein Haus besitzen und muss das geförderte Objekt mindestens fünf Jahre selbst nutzen. Aus diesem Programm erhielten nun 15 Antragsteller Zuschüsse von insgesamt 84 000 Euro, teilt die Stadtverwaltung mit.Gegen leerstehende Geschäftsimmobilien im Innenstadtbereich setzt die Stadt das zweigleisige Vitalisierungsprogramm ein, das ebenfalls auf große Resonanz stößt, heißt es. Herzstücke des Vitalisierungsvorhabens, das für die Sanierungsgebiete der Innenstadt gilt, sind die beiden Förderprogramme für Baumaßnahmen und Sanierungen an Ladenlokalen sowie für Existenzgründer. Zuschüsse für Sanierungen im Innen- und Außenbereich von Geschäftsräumen können Mieter oder Hausbesitzer beantragen, die innerhalb des Geltungsbereiches ein neues Unternehmen oder eine neue Niederlassung des Handels oder des (kunst-)handwerklichen Gewerbes mit öffentlichem Zugang einrichten wollen. 25 Prozent der Aufwendungen werden von der Stadt bei einer maximalen Förderhöhe von 5000 Euro pro Objekt erstattet. Die Zuschüsse aus dem Programm für Existenzgründer sollen jungen Unternehmen den Start erleichtern, indem sie die Belastung durch Fixkosten wie Miete, Eröffnungs- und Werbekosten mindern. Gefördert wird jede Neueröffnung im Handels- und Dienstleistungssektor oder im (kunst-)handwerklichen Gewerbe. Pro Ladenlokal werden monatlich 200 Euro bei einer Nutzfläche von bis zu 75 Quadratmetern und von 250 Euro bei über 75 Quadratmetern für maximal zwölf Monate gewährt. Bouillon zahlte nun knapp 16 000 Euro an sieben Antragsteller aus. redInformationen über alle Förderprogramme: St. Wendeler Bauamt, Telefon (06851) 80 93 53.