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Stadt lässt die Hunde zählen

 Flucht und Tarnung werden die Mitarbeiter der Stadt nicht täuschen können. Foto: dpa
Flucht und Tarnung werden die Mitarbeiter der Stadt nicht täuschen können. Foto: dpa
Friedrichsthal. "Wie nahezu alle Städte und Gemeinden im Saarland erhebt auch die Stadt Friedrichsthal eine jährliche Hundesteuer. Dies setzt jedoch voraus, dass die "Vierbeiner" vom Hundehalter bei der Stadtverwaltung, Zimmer 221, Telefon (0 68 97) 8 56 81 11, angemeldet werden", schreibt die Stadt Friedrichsthal in einer Pressemitteilung

Friedrichsthal. "Wie nahezu alle Städte und Gemeinden im Saarland erhebt auch die Stadt Friedrichsthal eine jährliche Hundesteuer. Dies setzt jedoch voraus, dass die "Vierbeiner" vom Hundehalter bei der Stadtverwaltung, Zimmer 221, Telefon (0 68 97) 8 56 81 11, angemeldet werden", schreibt die Stadt Friedrichsthal in einer Pressemitteilung. Die jährliche Hundesteuer betrüge derzeit 60 Euro für einen Hund. Entsprechend mehr müssen Hundehalter für zwei oder gar drei Hunde bezahlen."Leider musste in zurückliegender Zeit festgestellt werden, dass nicht alle Hundehalter der Pflicht zur Anmeldung ihrer Hunde nachgekommen sind", heißt es darin weiter. Insgesamt geht die Verwaltung davon aus, dass bis zu 25 Prozent der im Stadtgebiet lebenden Hunde nicht angemeldet sind.


Daher sollen sämtliche Haushalte in den nächsten Tagen durch Mitarbeiter der Firma Adler-Kommunalservice Deutschland aufgesucht werden. Die Firma soll den vorhandenen Hundebestand feststellen. "Zur Durchführung dieses Auftrages werden die Wohnungen nicht betreten", meldet die Stadt. Jeder der nicht sicher sei, ob die betreffende Person, die an der Haustür klingelt von der Verwaltung beauftragt ist, soll sich im Zweifelsfall die von der Stadt ausgestellte Legitimation zeigen lassen. Diese ist von den Außendienstmitarbeitern sichtbar zu tragen.

Falls nicht gemeldete Hunde festgestellt werden, können die Halter gegebenenfalls mit einer rückwirkenden Steuerfestsetzung rechnen. In Einzelfällen könnten Bußgelder geltend gemacht werden. Die Mitteilung der Stadt endet mit dem Hinweis: "Daher empfehlen wir jedem Hundehalter, die Lieblingstiere schnellstens anzumelden. Nur so kann sich der Bürger Unannehmlichkeiten ersparen." red