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Spezialisten sprengen abgebrochenen Sendemast in Berus

Berus. Drei Monate lang ragte der Stumpf eines der vier Sendemasten des Senders Europe 1 in Berus verbogen, bizarr und recht nutzlos in den Himmel. Gestern sprengten Spezialisten den etwa 200 Meter hohen Restsendemast. Mit einem weithin vernehmbaren Donnern krachte er genau dorthin, wohin ihn die Fachleute haben wollten: neben das Gebäude der Senderanlage

Berus. Drei Monate lang ragte der Stumpf eines der vier Sendemasten des Senders Europe 1 in Berus verbogen, bizarr und recht nutzlos in den Himmel. Gestern sprengten Spezialisten den etwa 200 Meter hohen Restsendemast. Mit einem weithin vernehmbaren Donnern krachte er genau dorthin, wohin ihn die Fachleute haben wollten: neben das Gebäude der Senderanlage. Zurück blieb 200 Meter rot-weiß gestrichener in den Himmel ragender Schrott.Im August war das obere Drittel des Mastes des französisch sprachigen Senders abgebrochen. Warum die Antenne abbrach, ist immer noch unklar. Die Verantwortlichen des Senders hüllen sich in diesem Punkt in Schweigen. Auch die genaue Höhe des dabei entstandenen Schadens ist unbekannt. eng