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Spendensegen für Pater Franklin

Nohfelden. Kurz vor Weihnachten schickte die Indienhilfe Obere Nahe 20 000 Euro zu Pater Franklin nach Indien. Damit soll das Waisenhaus sowie die Armenspeisung in Kalkutta unterstützt werden - zwei Projekte, die der Pater dort mit finanzieller Unterstützung der Indienhilfe verwirklicht hat

Nohfelden. Kurz vor Weihnachten schickte die Indienhilfe Obere Nahe 20 000 Euro zu Pater Franklin nach Indien. Damit soll das Waisenhaus sowie die Armenspeisung in Kalkutta unterstützt werden - zwei Projekte, die der Pater dort mit finanzieller Unterstützung der Indienhilfe verwirklicht hat. Die Spendengelder kamen neben den Mitgliedsbeiträgen und Patenschaften unter anderem auch durch die Unterstützung verschiedener Schulen zusammen. Die Gesamtschule Nohfelden-Türkismühle, die Waldorfschule Wallhausen und die Grundschule Gonnesweiler haben zum Beispiel mit verschiedenen Aktionen, wie Sommerfesten, Familiennachmittagen oder Adventsfeiern, für die Kinder in Indien Spenden gesammelt. In einem Weihnachtsbrief bedankt sich der Pater bei den Mitgliedern und Freunden der Indienhilfe, denn nur durch diese können solche Projekte finanziert werden. Er berichtet außerdem von der schwierigen Situation in Indien: Das Waisenhaus ist eigentlich überfüllt, aber es kommt auch vor, dass Kinder vor der Tür stehen und aufgenommen werden wollen. So wie drei kleine Mädchen, deren Mutter verstorben und der Vater verschwunden ist. Sie wurden aus ihrem Dorf verjagt und suchten Zuflucht im Waisenhaus: "Was sollte ich machen?", erzählt Pater Franklin, "als die Mädchen weinten, setzte ich mich über die Vernunft hinweg; wir können solche Kinder doch nicht ihrem Schicksal überlassen." Der Vorsitzende der "Indienhilfe Obere Nahe", Arnold Meiborg, überreichte nun zusammen mit Andreas Veit, dem Bürgermeister der Gemeinde Nohfelden, der die Indienhilfe tatkräftig unterstützt, sowie den Vertretern der Schulen einen Scheck im Wert von 20 000 Euro an Pfarrer Stefan Braun aus Hagenbach, von der "Indienhilfe Südpfalz", der die Spende nach Indien übermitteln wird. Meiborg weist darauf hin, dass die Spendengelder auch direkt nach Indien gehen: "Die Indienhilfe Obere Nahe arbeitet immer noch ohne Verwaltungskosten und ehrenamtlich."




Auf einen BlickWer sich im Kampf gegen die Armut einsetzen will, kann sich gerne mit Arnold Meiborg in Verbindung setzen. Eine Patenschaft für ein Kind kann schon mit zehn Euro im Monat übernommen werden. Der Mitgliedsbeitrag kostet 25 Euro im Jahr. Auch kleinere Beträge können den Kindern und Obdachlosen in Indien das Leben erleichtern, Bankverbindung: Volksbank Nahe-Schaumberg, BLZ 590 99550 Kto.-Nr. 45279405. Kreissparkasse St. Wendel: BLZ 592 51020, Kto.-Nr. 44610. red