| 22:20 Uhr

SPD will mit Thema Bildung siegen

Die Spitzenkandidaten der SPD für den Bezirksrat Dudweiler: Sascha Haas, Klaus Burgemeister, André Mock, Frank Braun, Daniela Wickmann-Eisinger und Jörg Sämann (von links). Foto: ll
Die Spitzenkandidaten der SPD für den Bezirksrat Dudweiler: Sascha Haas, Klaus Burgemeister, André Mock, Frank Braun, Daniela Wickmann-Eisinger und Jörg Sämann (von links). Foto: ll
Dudweiler. Das Ziel der Dudweiler Sozialdemokraten für die Kommunalwahl am 7. Juni ist klar: "Wir wollen im Bezirksrat wieder stärkste Fraktion werden und dazu beitragen, dass das auch die SPD im Saarbrücker Stadtrat wird." Das sagt Jörg Sämann. Der 48-jährige Diplom-Bibliothekar ist der neue Spitzenmann der Dudweiler Genossen für den Bezirksrat. Sämann versprüht Optimismus Von SZ-Mitarbeiter Elmar Müller

Dudweiler. Das Ziel der Dudweiler Sozialdemokraten für die Kommunalwahl am 7. Juni ist klar: "Wir wollen im Bezirksrat wieder stärkste Fraktion werden und dazu beitragen, dass das auch die SPD im Saarbrücker Stadtrat wird." Das sagt Jörg Sämann. Der 48-jährige Diplom-Bibliothekar ist der neue Spitzenmann der Dudweiler Genossen für den Bezirksrat. Sämann versprüht Optimismus. "Wir schaffen das, weil wir ein sehr dynamisches Team haben mit einer guten Mischung aus jungen und erfahrenen Kommunalpolitikern", erklärt er. Seit 14 Tagen machen die Dudweiler Sozialdemokraten Hausbesuche. "Die Zustimmung für uns in der Bevölkerung ist wesentlich größer als vor fünf Jahren", erklärt Jörg Sämann. Wichtigster Punkt im Wahlprogramm der SPD ist das Thema Bildung. So will die Partei die Einführung einer verpflichtenden Ganztagsschule in Dudweiler. "Das Thema Bildungsgerechtigkeit liegt uns ganz besonders am Herzen", sagt Daniela Wickmann-Eisinger (51). Die Chancen der Kinder dürften nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen. Nach Angaben von Jörg Sämann setzen sich die Dudweiler Genossen für eine bessere Förderung der Vereine im Stadtbezirk ein. "Hier müssen wir einfach mehr Geld in die Hand nehmen", sagt er. Verbessert werden müsse auch die Wirtschaftsförderung. Sämann: "Dudweiler braucht einen Ansprechpartner vor Ort." Für Klaus Burgemeister (54) ist es wichtig, dass die Nachhaltigkeit der verschiedenen Urban-II-Projekte gesichert wird. Vor allem für die Pflege der Grünanlagen, wie Stadtpark und Anger, sei es wichtig, "dass der Bauhof beim Stadtbezirk bleibt". Apropos Stadtbezirk: Der Erhalt der eigenständigen Bezirksverwaltung Dudweiler ist für die SPD selbstverständlich. Für den Ausbau eines echten Ortskerns und die Sicherung der Grundschule setzt sich der Scheidter André Mock (38) ein. Mit 18 Jahren ist Sascha Haas der Jüngste auf der Liste. Er hat gerade sein Abitur gemacht und will nun studieren. "Ich setze mich dafür ein, dass nicht mehr so viele Schulden gemacht werden", sagt Haas.