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SPD erwartet weniger neue Spielhallen

Saarbrücken. Der deutliche Anstieg der Konzessionen für Spielhallen im Saarland von 2010 bis 2012 (die SZ berichtete) sorgt für Diskussionen in der Landespolitik. Von dem 2012 in Kraft getretenen saarländischen Spielhallengesetz erhoffe man sich eine "messbare Eindämmung der Neueröffnungen von Spielhallen", erklärte SPD-Innenpolitiker Günter Waluga

Saarbrücken. Der deutliche Anstieg der Konzessionen für Spielhallen im Saarland von 2010 bis 2012 (die SZ berichtete) sorgt für Diskussionen in der Landespolitik. Von dem 2012 in Kraft getretenen saarländischen Spielhallengesetz erhoffe man sich eine "messbare Eindämmung der Neueröffnungen von Spielhallen", erklärte SPD-Innenpolitiker Günter Waluga. Die gestern bekannt gewordenen Zahlen bestätigten, dass die Neuregelung notwendig gewesen sei. Allerdings hätten die Auswirkungen des Gesetzes noch nicht in die Erhebung einfließen können. Da für ältere Einrichtungen ein Bestandsschutz gelte, sei es wichtig, für die bestehenden Hilfsangebote für Spielsüchtige zu werben.Die Linke fordert dagegen ein schärferes Vorgehen gegen die Spielhallen-Betreiber. Über Jahre habe man es im Saarland versäumt, gegen die Glücksspiel-Industrie vorzugehen, sagte Landeschef Rolf Linsler. Die Kommunen müssten ihre Vergnügungssteuern auf Glücksspielautomaten erhöhen, zudem sollten Spielhallen an Sonn- und Feiertagen geschlossen bleiben und die Mindestabstände zu Schulen vergrößert werden. red