Wir möchten auf unserer Webseite Cookies und pseudonyme Analysetechniken auch unserer Dienstleister verwenden, um diesen Internetauftritt möglichst benutzerfreundlich zu gestalten.

Außerdem möchten wir und unsere Dienstleister damit die Besuche auf unserer Webseite auswerten (Webtracking), um unsere Webseite optimal auf Ihre Bedürfnisse anzupassen und um Ihnen auf unserer Webseite sowie auch auf Webseiten in verbundenen Werbenetzwerken möglichst interessante Angebote anzeigen zu können (Retargeting).

Wenn Sie dieses Banner anklicken bzw. bestätigen, erklären Sie sich damit jederzeit widerruflich einverstanden (Art. 6 Abs.1 a DSGVO).

Weitere Informationen, auch zu Ihrem jederzeitigen Widerrufsrecht, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.

| 00:00 Uhr

Sommer, Sonne, Lebenslust

Völklingen/Großrosseln. Da konnte kaum noch jemand dem Charme des Sommers widerstehen: Strahlender Sonnenschein und knallige Hitze lockten am Wochenende viele Leute aus Völklingen und dem Warndt ins Freie. Von SZ-MitarbeiterAndreas Lang

Die Skateranlage am Köllerbach hatten sie am Samstagnachmittag ganz für sich alleine. "Den anderen ist es wohl zu heiß, uns macht das nichts aus", sagen Christian Dörr und Jonas Thom. Mit ihren rollenden Brettern sausen sie trotz brütender Hitze über den Platz, probieren Slides, Jumps und Moves.

Bei den meisten anderen Menschen in Völklingen und Umgebung war aber ganz klar Abkühlung angesagt. Wer nicht ins Schwimmbad ging, der suchte die Wälder und Weiher im Warndt auf. Oder den Köllerbach nahe der Skateranlage. Dort lässt Herrchen Christian Brenner seinen Hund Neo immer wieder ein bisschen baden, und wenn Neo sein Fell ausschüttelt, dann bekommt auch das Herrchen manchmal ein paar kühlende Spritzer ab.

Christian, Timo und Yannick, drei Jugendliche aus Geislautern, suchen dagegen die direkte Erfrischung, sie springen ausgelassen in den Rehbruchweiher am Ortsrand Richtung Ludweiler. "Das Beste, was es in einem heißen Sommer gibt", meinen die drei Kumpels.

Auch am Sonntag waren unzählige in den Wäldern unterwegs. Bei der Rast am Warndtweiher gönnen sich Lara und Julia ein Eis, während Papa Wolfgang Bujak eine Joggingpause macht. Zu dritt sind sie oft unterwegs, er laufend, die Töchter auf ihren Fahrrädern. Trotz Hitze kennen die offenbar kein Pardon. "Die fahren immer schneller, und ich muss dann mithalten", scherzt er. "Na ja, wir wohnen in Ludweiler direkt am Waldrand und bewegen uns auf unserer Strecke fast nur im Wald, da ist es nicht so heiß." Auch in diesem Gewässer baden Hunde. Jack-Roussel Strolch holt zum Beispiel immer wieder Stöckchen aus dem Wasser, die Herrchen Johannes Wellner dort hinein schmeißt: "So hat er seine Bewegung, ohne zu überhitzen."

Ins Schwitzen kommen jedoch die Verkäufer im Kiosk am Karlsbrunner Wildpark. Die kleine Schlange vor dem Verkaufsfenster endet am Sonntagmittag eigentlich nie. Immer wieder gehen kalte Getränke, Eis und andere Erfrischungen über den Tresen. "Einen eiskalten Radler habe ich mir jetzt verdient", meint etwa Karl Sebner, der den Vormittag über gewandert ist.

"Im Simschel ist es immer kühl", weiß Waltraud Brand, und so ist sie auch in der Nähe des Alten Wasserwerks unterwegs. "Es muss wohl daran liegen, dass der Wald hier in den Kronen ziemlich dicht ist und dass es hier viele natürliche Gewässer gibt." Gut haben es am Sonntagvormittag auch die Besucher des Jazz-Frühschoppens am Lauterbacher Rasen-Fußballplatz getroffen (weiterer Bericht folgt). Während Pianist Herry Schmitt mit Chanteuse Gabriele Gerstner lauschige Chansons spielen, spenden die großen Bäume jede Menge Schatten. "Hier kann man es bis in die frühen Mittagsstunden hinein gut aushalten", so Bernd Engel vom Lauterbacher Kulturverein Plopp, dem Veranstalter des Jazz-Frühschoppens. Unzählige blieben auch einfach zuhause im Garten oder auf dem Balkon, ließen leicht bekleidet die Füße in einer Wanne mit Wasser baumeln oder gönnten sich sogar ein kühles Bad im eigenen, größeren oder kleineren Pool. Jeder mit seiner eigenen Empfehlung, die Hitze gut zu überstehen. "Ein feuchtes Sacktuch auf dem Kopf, die Ecken zusammen geknotet, das hat schon bei Uropa Josef immer funktioniert", rät Karl Schneider. Und: "Gegen Abend dann ins Stammlokal und im Biergarten mit Freunden noch ein kaltes Bierchen trinken."