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Signalanlage mahnt zu schnelle Autofahrer

Die neue mobile Geschwindigkeits-Messanlage steht derzeit an der Kita Maki. Foto: bub
Die neue mobile Geschwindigkeits-Messanlage steht derzeit an der Kita Maki. Foto: bub
Ormesheim. Eine neue mobile Geschwindigkeits-Messanlage hat Mandelbachtals Bürgermeister Herbert Keßler jetzt in Ormesheim vorgestellt. Derzeit steht die Signaltafel vor der Kindertagesstätte und dem Kinderhaus Maki. Dort wird jetzt jedem vorbeifahrenden Auto die aktuelle Geschwindigkeit angezeigt und damit vor Augen geführt, ob das Tempo wirklich angepasst ist Von SZ-Mitarbeiter Frank Bredel

Ormesheim. Eine neue mobile Geschwindigkeits-Messanlage hat Mandelbachtals Bürgermeister Herbert Keßler jetzt in Ormesheim vorgestellt. Derzeit steht die Signaltafel vor der Kindertagesstätte und dem Kinderhaus Maki. Dort wird jetzt jedem vorbeifahrenden Auto die aktuelle Geschwindigkeit angezeigt und damit vor Augen geführt, ob das Tempo wirklich angepasst ist. Fährt man zu schnell, blinkt die Tafel und warnt so den Autofahrer, dass er zum Beispiel in Ormesheim am Kindergarten nur Schritttempo fahren dürfte. "Früher gab es eine mobile Anlage des Landkreises", sagt Kessler. Doch diese Anlage sei derzeit nicht mehr verfügbar, und als sie noch verfügbar war, habe man sie mit allen anderen Gemeinden im Kreis teilen müssen. So habe sie an den Schulen und Kindergärten im Mandelbachtal viel zu selten gestanden. Da sei nun besser, dass die neue Anlage der Gemeinde Mandelbachtal gehöre, und alle zwei Wochen an anderer Stelle montiert werden könne. Die Gemeinde hat die Anlage übrigens geschenkt bekommen. Das Entsorgungsunternehmen Terrag hat die 1500-Euro-Anschaffung finanziert. "Wir tun das, weil wir im Mandelbachtal zwei Standorte haben und mit unseren Lastwagen den Verkehr belasten", sagt Terrag-Mitarbeiter Frank Becker. Für diese Belastung wolle man sich im Gegenzug engagieren, sagte er bei der offiziellen Vorstellung der neuen Anlage. Dass diese wirklich nützlich ist, davon ist Kessler überzeugt. "Wo solche Anlagen stehen, wird messbar langsamer gefahren", sagt er. Dabei kassiere die Gemeinde nicht ab, sondern weise nur auf die neuralgischen Punkte hin. Die Autofahrer nähmen dies gut an, so der Bürgermeister.