| 21:01 Uhr

Ermittlungen
Geschäftsführung der SHG weist Vorwürfe zurück

Saarbrücken. Die Geschäftsführung der Saarland Heilstätten GmbH (SHG) hat Vorwürfe ihres freigestellten Verwaltungschefs der Klinik Völklingen, Rudolf Altmeyer, zurückgewiesen. Altmeyer wird vorgeworfen, er habe sich im Jahr 2014 ungerechtfertigt eine Leistungsprämie von rund 15 000 Euro auszahlen lassen. red

Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Betrugs- und Untreueverdacht (die SZ berichtete). Altmeyer hatte erklärt, Aufsichtsrat und Gesellschafterversammlung der SHG hätten 2014 nach Beratung und Verabschiedung der Jahresabschlüsse 2013 beschlossen, ihm die Leistungsprämie auszuzahlen.


Diese Behauptung, so SHG-Geschäftsführer Alfons Vogtel, sei falsch. Richtig sei, dass Aufsichtsrat und Gesellschafterversammlung die Jahresabschlüsse und Prüfberichte in der Aufsichtsratssitzung und Gesellschafterversammlung beraten und beschlossen hätten. Mit der Auszahlung von Leistungsprämien an Altmeyer hätten sie sich zu diesem Termin nicht befasst. Die Behauptung von Altmeyer sei umso befremdlicher als er an der Aufsichtsratssitzung persönlich teilgenommen habe und deshalb wissen müsste, dass sich der Aufsichtsrat mit dieser Frage weder positiv noch negativ befasst habe, so Vogtel.