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Senioren-Wohnanlage in Holz: Gemeinderat dafür

Heusweiler. Nach dem Holzer Ortsrat hat auch der Gemeinderat Heusweiler einstimmig die Aufstellung eines Bebauungsplanes für ein Seniorenheim beschlossen. Das Seniorenheim soll in der Holzer Alleestraße, auf dem Gelände der mittlerweile abgerissenen Alten Schule, gebaut werden Von SZ-Mitarbeiter Fredy Dittgen

Heusweiler. Nach dem Holzer Ortsrat hat auch der Gemeinderat Heusweiler einstimmig die Aufstellung eines Bebauungsplanes für ein Seniorenheim beschlossen. Das Seniorenheim soll in der Holzer Alleestraße, auf dem Gelände der mittlerweile abgerissenen Alten Schule, gebaut werden. Die Verwaltung wird beauftragt, das Bauleitplanverfahren einzuleiten und als "beschleunigtes Verfahren" durchzuführen. "Wir wollen mit dem Bebauungsplan erreichen, dass das gesamte Umfeld der ehemaligen Alten Schule erneuert wird. Insbesondere soll die Zufahrt von der Alleestraße zum Komplex Kindergarten/Grundschule vollständig erneuert werden, damit die Kinder sicher dorthin kommen", sagte Bürgermeister Rainer Ziebold (SPD). Dieser Weg wird jetzt bis zur Kante des Schulgebäudes als öffentliche Verkehrsfläche ausgewiesen. Das Befahren dieses Weges wird mit einer Schranke eingeschränkt. Für die Bewohner des Seniorenheims und die Lehrer der Grundschule werden neue Parkplätze angelegt. Hinter der Grundschule soll ein neues Kleinspielfeld gebaut werden, das jetzige Kleinspielfeld soll als Grünfläche erhalten werden. Platz für 72 BewohnerDas zu bauende Seniorenheim soll eine Hausgemeinschaft werden, in der bis zu 72 Senioren und Seniorinnen leben können. Das Haus soll sechs Wohngemeinschaften haben. Jede Wohngemeinschaft hat eine eigene Küche in der gemeinsam gekocht wird sowie ein gemeinsames Wohnzimmer mit Kaminofen. Jeder Bewohner wird aber auch ein Einzelzimmer mit eigener Küche haben, falls er sich einmal zurückziehen möchte. In dieses Einzelzimmer darf man persönliche Sachen mitbringen, auch Tiere dürfen gehalten werden. Der Außenbereich soll einen kleinen Garten haben, im Erdgeschoss ist eine Cafeteria geplant, im Obergeschoss sollen Gemeinschaftsräume untergebracht werden. In der Wohngemeinschaft gibt es Hausarbeitskräfte für die Alltagsbetreuung sowie Pflegekräfte für die Pflegebedürftigen. Erschwinglich seien auch die Kosten: Die Tagessätze liegen nur fünf Euro über den Sätzen der konventionellen Heime. "Die geplante Anlage ist ein Schritt in die richtige Richtung und wird das Ortsbild positiv beeinflussen", sagte Manfred Schmidt (CDU). Karl-Heinz Janson (NÖL) meinte: "Die Anlage liegt im Ortszentrum. Damit können die Bewohner am öffentlichen Leben teilnehmen." Oliver Luksic (FDP) sagte: "Die Anlage ist eine sinnvolle Ergänzung der Infrastruktur und gut in den Ortskern integriert."