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Selbsthilfegruppe kämpft mit für Turnhalle Karlsbrunn

Karlsbrunn. In die Diskussion um die Zukunft der Turnhalle Karlsbrunn hat sich nun auch der Verein Mach Mit e. V. red

eingeschaltet. "Sind wir nun wieder ohne Räumlichkeiten?", fragte Vorsitzender Gerald Zieder, der eine Schließung befürchtet. Der Verein, eine Selbsthilfegruppe für Behinderte und Nichtbehinderte, hatte im Mai 1995 seinen eigenen Raum im Anbau der Halle eingeweiht. Zuvor war laut Zieder lange nach Räumen gesucht worden, die unbedingt eine Behindertentoilette und eine Küche haben sollten. Mit Hilfe von Spenden seien auch der Parkplatz mit Verbundsteinen ausgelegt und mit einer Rampe versehen sowie eine neue Küche eingebaut worden.

Albrecht Wagner, Vorsitzender der Bürgerinitiative Lebenswertes Karlsbrunn, hat derweil dem Eindruck widersprochen, dass die Halle marode sei. Sie sei renovierungsbedürftig, aber funktionsfähig. Das zeige sich daran, dass der Turnverein sowie sechs weitere Vereine dort ihre Aktivitäten ausübten. Ein Statik-Gutachten soll laut Bürgermeister Jörg Dreistadt nach den Sommerferien vorliegen.