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Großeinsatz für Polizei und Feuerwehr
Säureangriff und Schlägerei in Sexclubs in Saarlouis und Homburg

Nach einer Säure-Attacke auf einen Nachtclub in Saarlouis-Fraulautern, setzte die Rettungsleitstelle  Einsatzkräfte, darunter den ABC-Zug des Landkreises Saarlouis sowie Notarzt und Rettungsdienst in Marsch.
Nach einer Säure-Attacke auf einen Nachtclub in Saarlouis-Fraulautern, setzte die Rettungsleitstelle Einsatzkräfte, darunter den ABC-Zug des Landkreises Saarlouis sowie Notarzt und Rettungsdienst in Marsch. FOTO: Ruppenthal
Fraulautern. Großeinsatz für Feuerwehr, Polizei und den Rettungsdienst des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) gegen 22 Uhr am Samstagabend: Bei einem Buttersäure-Angriff auf ein Bordell in Saarlouis-Fraulautern ist eine Frau verletzt worden. Von dpa/rup

Nach Auskunft der Saarlouiser Polizei stürzte sie und verletzte sich leicht. „Ein Unbekannter warf am Samstagabend ein Gefäß mit der Flüssigkeit in den Eingangsbereich“, sagte ein Sprecher der Polizei. Spezialkräfte der Feuerwehr rückten an und entsorgten die übelriechende Flüssigkeit. Sanitäter kümmerten sich um die verletzte Frau. Von dem Täter fehlte zunächst jede Spur. Buttersäure riecht nach Erbrochenem und reizt Augen und Atemwege.


Nach der Säure-Attacke auf die Bar in der Hülzweiler Straße in Fraulautern, die dem Coconut-Beach-Club angeschlossen ist, setzte die Rettungsleitstelle zahlreiche Einsatzkräfte, darunter den ABC-Zug des Landkreises Saarlouis sowie Notarzt und Rettungsdienst in Marsch. Unter den Säuredämpfen litten zehn Personen. Im Kontaminationszelt der Feuerwehr wurden sie abgeduscht, bevor sie vom DRK-Rettungsdienst zur weiteren medizinischen Betreuung übernommen wurden. Für den mehrstündigen Einsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei musste die Hülzweiler Straße am Ortsrand von Fraulautern voll gesperrt werden. Die Polizei hat noch während des laufenden Feuerwehreinsatzes die Ermittlungen nach dem Verursacher übernommen.

Auch zu einem Homburger Bordell wurde die Polizei am Samstag gerufen. 30 Menschen lieferten sich dort am späten Samstagnachmittag eine Schlägerei, wie ein Sprecher der Polizei am Sonntag sagte.

Bei den jungen Männern im Alter zwischen 20 und 30 Jahren handelte es sich nach Angaben der Polizei um Kunden und Betreiber des Bordells. Bei dem Kampf wurden fünf Menschen mit Neonröhren und Eisenstangen vorrangig im Gesicht verletzt.