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Saarbahn: Sparziel 4,2 Millionen bleibt

Saarbrücken. Als "Provokation" hat die Gewerkschaft GDL das Angebot einer Lohnerhöhung von 3,7 Prozent für Saarbahnführer bezeichnet und Streikwellen angekündigt. Das sei grotesk, hieß es am Freitag von der Saarbahn. Vor einem Jahr habe die Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft Saarbrücken (VVS) vor der Zahlungsunfähigkeit gestanden. Die Geschäftsführung sei entlassen worden

Saarbrücken. Als "Provokation" hat die Gewerkschaft GDL das Angebot einer Lohnerhöhung von 3,7 Prozent für Saarbahnführer bezeichnet und Streikwellen angekündigt. Das sei grotesk, hieß es am Freitag von der Saarbahn. Vor einem Jahr habe die Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft Saarbrücken (VVS) vor der Zahlungsunfähigkeit gestanden. Die Geschäftsführung sei entlassen worden. Der Verkehrsbereich müsse bis 2012 rund 4,2 Millionen Euro sparen. Nur dann könne die Stadt Saarbrücken die Verkehrsleistungen ohne Ausschreibung an ihr eigenes Unternehmen direkt vergeben. Nach der neuen EU-Gesetzgebung müsse die Saarbahn die Verkehrsleistungen vergleichbar gut erbringen. "Ansonsten droht die europaweite Ausschreibung."Umso unverständlicher sei die Einschätzung der GDL, die Saarbahn sei ein "wirtschaftlich gesundes Unternehmen". Auf dieser Basis fordere die GDL unter anderem mehr als zehn Prozent Lohnerhöhung. Diese Forderungen könne die Saarbahn nicht erfüllen. red