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Werbekampagne
Ministerin wirbt für Hilfsangebote bei Gewalt gegen Frauen

Sozialministerin Monika Bachmann (CDU) steht in Saarlouis vor einem Bus mit der Aufschrift der Aufklärungskampagne.
Sozialministerin Monika Bachmann (CDU) steht in Saarlouis vor einem Bus mit der Aufschrift der Aufklärungskampagne. FOTO: Ruppenthal
Saarlouis. „Sexuelle Gewalt hinterlässt Spuren“: Sozialministerin Monika Bachmann (CDU) hat am Freitag in Saarlouis anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen am 25. November eine Bus-Kampagne gestartet. Von Rolf Ruppenthal

Sexuelle wie häusliche Gewalt werden dabei großflächig als Straftat angeprangert. Im Vordergrund der breit angelegten Aktion steht die Aufklärung. Zum einen soll betroffenen Frauen Mut gemacht werden, sich zu wehren. Zum anderen soll die Öffentlichkeit für dieses  Thema sensibilisiert werden. Betroffenen wird zudem empfohlen, die sogenannte verfahrensunabhängige vertrauliche Spurensicherung in Anspruch zu nehmen.


Zusätzlich zur Buswerbung informiert in den Bussen alle acht Minuten ein einminütiger Filmr auf den Fahrgastmonitoren über die Hilfsmöglichkeiten bei Gewalt gegen Frauen. „Die hohe Dunkelziffer und die viel zu geringe Inanspruchnahme medizinischer und psychosozialer Hilfen der Opfer sexueller Gewalt zeigen uns, dass die Sensibilisierung der Öffentlichkeit für das Thema ,Sexuelle Gewalt’ dringend notwendig ist“, erklärte Sozialministerin Bachmann. Das Saarland sei das erste Bundesland, in dem flächendeckend die zentralen Angebote zur vertraulichen Spurensicherung in fünf Kliniken und zehn niedergelassenen gynäkologischen Facharztpraxen angeboten werde.