| 20:23 Uhr

Verbindung wohl erst ab 2023
S-Bahn nach Zweibrücken verzögert sich um drei Jahre

Zweibrücken/Homburg. Die Verlängerung der S-Bahn-Strecke Rhein-Neckar von Homburg nach Zweibrücken kommt später als geplant. Aufgrund einer „Verzögerung in den komplexen Planungsprozessen“ werde das Planfeststellungsverfahren für die Reaktivierung der Strecke erst Mitte 2020 eingeleitet, sodass „bei optimalem Projektverlauf“ mit dem Ausbau der Strecke ab etwa Mitte 2023 zu rechnen sei, teilt die Zweibrücker Wahlkreis-Bundestagsabgeordnete Anita Schäfer mit. Die CDU-Politikerin beruft sich dabei auf Informationen aus dem rheinland-pfälzischen Verkehrsministerium. Von Lutz Fröhlich

Die Verlängerung der S-Bahn-Strecke Rhein-Neckar von Homburg nach Zweibrücken kommt später als geplant. Aufgrund einer „Verzögerung in den komplexen Planungsprozessen“ werde das Planfeststellungsverfahren für die Reaktivierung der Strecke erst Mitte 2020 eingeleitet, sodass „bei optimalem Projektverlauf“ mit dem Ausbau der Strecke ab etwa Mitte 2023 zu rechnen sei, teilt die Zweibrücker Wahlkreis-Bundestagsabgeordnete Anita Schäfer mit. Die CDU-Politikerin beruft sich dabei auf Informationen aus dem rheinland-pfälzischen Verkehrsministerium.


Zuletzt hatte der VRN (Verkehrsverbund Rhein-Neckar) im Mai 2017 öffentlich erklärt, das Planfeststellungsverfahren werde spätestens Anfang 2018 eingeleitet. Dieses Verfahren dauere etwa 24 Monate, der Bau der Strecke danach 12 bis 18 Monate – dies hätte bedeutet, dass schon 2021 Züge fahren können (wir berichteten).