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Rundgang über die Großbaustelle ASW-Berufsakademie

Neunkirchen. Ende April hat die Akademie der Saarwirtschaft (ASW Berufsakademie Saarland) verkündet, dass sie nach Neunkirchen umziehen wird. Das ehemalige Saarstahlverwaltungsgebäude am Kohlwaldaufstieg wird derzeit kernsaniert (wir berichteten). red

Vertreter des ASW-Präsidiums haben sich jetzt gemeinsam mit Oberbürgermeister Jürgen Fried, der sich für die Hochschulansiedelung in Neunkirchen engagierte, die Großbaustelle angesehen. Das teilt die Stadtpressestelle mit.

"Die Arbeiten laufen auf Hochtouren und wir sind voll im Bauzeitenplan", so verkündet Bauunternehmer Michael Linnebacher die gute Nachricht gleich zu Beginn der Besichtigung.

Das vierstöckige Gebäude, das 1958 bis 1962 ursprünglich als Labor für das Neunkircher Eisenwerk gebaut und später als Verwaltungsgebäude genutzt wurde, ist im Rohbauzustand.

Umfangreiche Abrissarbeiten waren vonnöten, Wände wurden abgerissen, Installationen entfernt. Nun erkennt man beim Rundgang bereits das Raumprogramm, heißt es in der Pressemitteilung weiter.

In zwei großen Hörsälen mit ansteigender Bestuhlung werden künftig rund 110 Studierende den Vorlesungen folgen können. Hinzu kommen weitere 22 Schulungsräume in unterschiedlichen Größen. Vier große Computerräume werden eingerichtet und ein Foyer an zentraler Stelle im Erdgeschoss dient als Cafeteria bzw. Aufenthaltsraum.

Die Räume haben hohe Decken und insbesondere durch die großzügige Glasfront im zentralen Treppenhaus entsteht ein luftiger Eindruck, heißt es weiter. Optimale Bedingungen also für die ASW-Berufsakademie, die hier 600 Studierende unterrichtet.

"Neunkirchen, die zweitgrößte Stadt des Saarlandes, wird ab dem nächsten Jahr Hochschulstandort sein," freut sich Oberbürgermeister Jürgen Fried, für den mit dem Umzug der ASW-Berufsakademie ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung geht.