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| 21:22 Uhr

Roschberger planen Wallfahrt am Samstag für Heiligen Sebastian

Roschberg. Die Roschberger Bürger starten am Samstag, 19. Januar, ihre traditionelle Sebastians-Wallfahrt. Die Messe zu Ehren des Heiligen Sebastian wird um neun Uhr in der Hauskapelle auf dem Wendelinushof in St. Wendel gefeiert. Der Männergesangverein Liederkranz Roschberg wird die Messe gesanglich umrahmen. Die Pilger treffen sich um sieben Uhr am Kelterhaus

Roschberg. Die Roschberger Bürger starten am Samstag, 19. Januar, ihre traditionelle Sebastians-Wallfahrt. Die Messe zu Ehren des Heiligen Sebastian wird um neun Uhr in der Hauskapelle auf dem Wendelinushof in St. Wendel gefeiert. Der Männergesangverein Liederkranz Roschberg wird die Messe gesanglich umrahmen. Die Pilger treffen sich um sieben Uhr am Kelterhaus.Die Geschichte der Wallfahrt reicht bis in das Jahr 1870 zurück. Damals, so berichtet die Chronik, waren in dem Ort Typhus und Rinderpest ausgebrochen. Drei Menschen starben durch Typhus. Die an Rinderpest verendeten Tiere wurden in einem Massengrab verscharrt. Schließlich wurden beide Heimsuchungen von den meisten Menschen und Tieren überstanden. Als Dank dafür gelobten die Roschberger, jedes Jahr nach St. Wendel zu wallfahrten. Auch bei Schnee, Regen, Eis oder Nebel machen sich die Dorfbewohner auf den Weg. Und das bereits seit 143 Jahren.

Allein der Anlaufpunkt hat sich seit den 50er Jahren geändert. Weil sich die Kapelle im Wendalinustal zu dieser Jahreszeit in den frühen Morgenstunden als zu kalt erwies und bei Eis und Schnee nur schwer zu erreichen war. An der Hauskapelle treffen die Fußpilger auf die anderen Roschberger, die den rund acht Kilometer langen Fußweg nicht meistern können, um gemeinsam dann den Wallfahrtsgottesdienst zu besuchen. Anschließend trifft man sich zu einem gemeinsamen Frühstück im Missionshaus.

"Ich hoffe, dass sich wieder viele Mitbürger an dieser Wallfahrt beteiligen, um diese Tradition lebendig zu erhalten", sagt Roschbergs Ortsvorsteher Norbert Jung. Willkommen zur Sebastians-Wallfahrt seien selbstverständlich auch Pilger aus den übrigen Ortsteilen der Gemeinde Namborn. se