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Rohrbach muss wohl Landesligist bleiben

Rohrbach/St. Ingbert. Die Fußballer des SV Rohrbach müssen wohl auch in der nächsten Saison in der Landesliga antreten. Am Sonntag kam die Mannschaft von Trainer Gerhard Hafner im Heimspiel gegen den bisherigen Tabellenvorletzten FC Landsweiler-Reden nicht über ein 0:0 hinaus und liegt nun zwei Punkte hinter Relegationsplatz neun zurück Von SZ-Mitarbeiter Stefan Holzhauser

Rohrbach/St. Ingbert. Die Fußballer des SV Rohrbach müssen wohl auch in der nächsten Saison in der Landesliga antreten. Am Sonntag kam die Mannschaft von Trainer Gerhard Hafner im Heimspiel gegen den bisherigen Tabellenvorletzten FC Landsweiler-Reden nicht über ein 0:0 hinaus und liegt nun zwei Punkte hinter Relegationsplatz neun zurück. Diesen nimmt derzeit die FSG Schiffweiler ein, die sich nach harter Gegenwehr erst in der Schlussphase mit 3:0 bei der DJK St. Ingbert durchsetzte.



"In der momentanen Verfassung haben wir mit Sicherheit nichts in der Verbandsliga verloren", war Hafner noch am Montagvormittag spürbar gefrustet.

Seine Mannschaft ließ vor allem in der zweiten Halbzeit mehrere glasklare Chancen aus. Zu allem Überfluss scheiterte in der 90. Minute dann auch noch Thorsten Dawo mit einem schwach getretenen Strafstoß an Landsweilers Schlussmann Marco Limburg. Zuvor war Michael Riedschy im gegnerischen Strafraum von den Beinen geholt worden.

"Es passte wieder einmal alles zusammen. Natürlich ist es auch schade, dass ausgerechnet in dieser alles entscheidenden Saisonphase wichtige Spieler verletzt oder nach gerade erst auskurierten Verletzungen noch nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte sind. Dennoch muss man sich ganz anders präsentieren", nahm Hafner kein Blatt vor den Mund.

Die erhoffte Schützenhilfe der DJK St. Ingbert blieb zwar aus, doch die Elf von Spielertrainer Volker Ecker zog sich trotz der 0:3-Niederlage gegen Schiffweiler gut aus der Affäre. "Wir hatten das Spiel zwischen der 35. und 75. Minute im Griff, ehe der Schiedsrichter einen unberechtigten Strafstoß für die FSG pfiff und in dieser Situation Stefan Barthel mit Rot vom Platz schickte", ärgerte sich Ecker. Den Elfer verwandelte Sascha Neumann (76.). Vor dem 0:2 wurde St. Ingberts Trainer laut eigener Aussage regelwidrig gestoppt und der anschließende Konter führte zum 0:2 durch Tommy Geib (78.). Das 0:3 von Salvatore LaMarca (82.) war dann nur noch Ergebniskosmetik.

"Das 0:3 hört sich verdammt klar an, doch es war alles andere als eine klare Sache", meinte Volker Ecker.