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Rock pflastert ihren musikalischen Weg

Mando Diao: Sie laufen meilenweit für gute Musik.Fotos: SZ/Veranstalter
Mando Diao: Sie laufen meilenweit für gute Musik.Fotos: SZ/Veranstalter
Püttlingen. Die Veranstalter des Püttlinger Rocco del Schlacko haben für das kommende Festival (22./23. August) noch einen ganz dicken Fisch an Land gezogen: "Sie sind die teuerste Band, die jemals auf dem Rocco del Schlacko gespielt hat", heißt es in der Pressemitteilung

Püttlingen. Die Veranstalter des Püttlinger Rocco del Schlacko haben für das kommende Festival (22./23. August) noch einen ganz dicken Fisch an Land gezogen: "Sie sind die teuerste Band, die jemals auf dem Rocco del Schlacko gespielt hat", heißt es in der Pressemitteilung. Gemeint ist die Band Mando Diao aus Schweden, wobei die Rocco-Macher mal wieder ein Händchen dafür gezeigt haben, was gerade "angesagt" ist. "Mando Diao mögen mit ihren Platten kommerziell erfolgreich sein, was ihr Goldstatus in Deutschland beweist. Am Beste aber sind sie auf der Bühne - zu sehen auf dem Rocco del Schlacko." Ein alter und gerne gesehener Bekannter wird ebenfalls wieder auf dem Püttlinger Sauwasen mit dabei sein: Kettcar stand schon zwei Mal beim Rocco auf der Bühne. "Die Hamburger Jungs um Sänger und Band-Kopf Marcus Wiebusch gehören mittlerweile zu den etablierten Größe der deutschen Szene", schreiben die Veranstalter. Ebenfalls neu im Programm aufgenommen ist die US-Band Gogol Bordello, die nach eigenem Bekunden "Gypsy Punk", also "Zigeuner-Punk" spielt. Kopf der Band, die schon Mal mit Madonna auf der Bühne stand, ist der gebürtige Ukrainer Eugene Hütz; die Band biete eine "wilde Musik- und Show-Mixtur". Eine weitere neue Schlacko-Band kommt aus Dänemark: Dùn&; hat in ihrer Heimat beim ordentlich abgesahnt und wurde als beste dänische Band des Jahres ausgezeichnet, ihr Album gar als bestes Rock-Album des Jahres. Außerdem wurden noch Grand Island aus Norwegen und drei regionale New-Comer-Bands verpflichtet: Mikroboy aus Mannheim (mit Saarlouiser Beteiligung), Johnboy aus St. Ingbert und Eternal Tango aus Luxemburg. Bereits vorher bekannt waren die Auftritte von Turbonegro (Norwegen), Jennifer Rostock, Deichkind, Donots und Madsen (alle aus Deutschland). Die Infrastruktur rund um das Festival-Gelände auf dem Püttlinger Sauwasen einschließlich Camping-Bereich solle verbessert werden, so Thilo Ziegler für die Veranstalter. Kleinere Fehler, die im Vorjahr passiert seien, würden ausgemerzt; Ziegler: "Rocco lernt jedes Jahr dazu." mr