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Polizei ermittelt gegen 23-Jährigen
Raubüberfall auf Homburger McDonalds Filiale nur vorgetäuscht

 Die angeblichen Räuber sollen den Schlüssel dann jedoch selbst gefunden, den Tresor damit geöffnet und das darin befindliche Bargeld erbeutet haben.
Die angeblichen Räuber sollen den Schlüssel dann jedoch selbst gefunden, den Tresor damit geöffnet und das darin befindliche Bargeld erbeutet haben. FOTO: BECKER&BREDEL / Becker && Bredel
Saarbrücken/Homburg. Im November, am 28.11., gab ein Angestellter der McDonalds-Filiale in Homburg an, überfallen worden zu sein. Ermittlungen ergaben jetzt, dass der Überfall nur fingiert war. red

Bereits bei der damaligen Tatortaufnahme ergaben sich erste Zweifel an dem geschilderten Tatablauf. Hiernach war der Mann angeblich unter Vorhalt einer Schusswaffe von zwei Tätern zunächst in die Filiale gedrängt und erfolglos zur Herausgabe des Tresorschlüssels gezwungen worden. Die angeblichen Räuber sollen den Schlüssel dann jedoch selbst gefunden, den Tresor damit geöffnet und das darin befindliche Bargeld erbeutet haben. Das Opfer konnte sich nach eigenen Angaben trotz Fesseln in eine nahegelegene Spielothek retten, von wo aus die Polizei verständigt wurde.


Nach intensiven Ermittlungen des Dezernats für Eigentumskriminalität gegen den 23-Jährigen räumte dieser den vorgetäuschten Raub in seiner Vernehmung ein. Den erbeuteten vierstelligen Betrag habe er zur Begleichung von Schulden verwendet.



Gegen ihn wird nun auch wegen des Vortäuschens einer Straftat ermittelt.