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Radrennen führt wieder durch den Warndt

Völklingen/Großrosseln. Auch in diesem Jahr macht das internationale Junioren-Radrennen Trofeo Karlsberg Station im Warndt. Am Freitag, 12. Juni, fahren die 126 Pedaleure aus 20 Nationen durch Völklingen und Großrosseln. Zur Vorstellung der Etappe hatte Großrosselns Bürgermeister Peter Duchene am Montag in den Sitzungssaal der Gemeinde eingeladen

Völklingen/Großrosseln. Auch in diesem Jahr macht das internationale Junioren-Radrennen Trofeo Karlsberg Station im Warndt. Am Freitag, 12. Juni, fahren die 126 Pedaleure aus 20 Nationen durch Völklingen und Großrosseln. Zur Vorstellung der Etappe hatte Großrosselns Bürgermeister Peter Duchene am Montag in den Sitzungssaal der Gemeinde eingeladen. Nach der Präsentation der Fahrer fällt der Startschuss für die 78 Kilometer lange zweite Etappe um 18.30 Uhr auf der Wehrdener Brücke in Völklingen. Da zur gleichen Zeit das Saarfest beginnt, werden die Fahrer wohl schon auf den ersten Metern von zahlreichen Zuschauern angefeuert. Über Geislautern und Ludweiler rollt das Feld nach Lauterbach. Auf dem Weg nach Karlsbrunn steht dann eine erste Bergwertung auf dem Programm, in St. Nikolaus folgt die Sprintwertung. Naßweiler, Emmersweiler und Großrosseln heißen die nächsten Stationen des Rundkurses. Bevor die Fahrer über Dorf im Warndt wieder nach Ludweiler rasen, wartet in der Karlsbrunner Straße eine schwere Bergwertung. Insgesamt dreimal muss der knackige Anstieg gemeistert werden. Gegen 20.30 Uhr wird hier der Sieger den Zielstrich überqueren. "Es ist eine sehr anspruchsvolle Strecke", betonte Rennorganisator Wolfgang Degott. Er vermutet, dass während der "schwersten Etappe" eine Vorentscheidung in der Gesamtwertung fällt. Insgesamt legen die Rennfahrer bei der viertägigen Trofeo 422 Kilometer zurück. Nicht nur die Akteure werden bei der Warndt-Etappe generalstabsmäßig verpflegt, für das leibliche Wohl der Radsportfans am Straßenrand ist ebenfalls gesorgt. Viele Vereine und Organisationen sind auf den Beinen - in einigen Ortsteilen werden die Besucher auch musikalisch unterhalten. Damit die Fans das rasende Feld nicht verpassen, kündigt ein Vorausfahrzeug die Fahrer an. Polizei, Freiwillige Feuerwehr, Technisches Hilfswerk, Deutsches Rotes Kreuz sowie die Helfer der örtlichen Radclubs sind für das Großereignis gut gerüstet. Wie in den vergangenen Jahren wollen sie für einen reibungslosen Verlauf sorgen. tan "Eine sehr anspruchsvolle Strecke."Rennleiter Wolfgang Degott