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Publizistik-Preis für Gemeindebrief

St. Ingbert/Speyer. Am Donnerstagabend wurde in der Heiliggeist-Kirche in Speyer der "Hermann-Lübbe-Preis" für Gemeindepublizistik in der Pfälzischen Landeskirche verliehen (wir berichteten kurz). Der Gemeindebrief der St. Ingberter Christuskirche gewann dabei den mit 500 Euro dotierten Sonderpreis für seine Berichterstattung über die Presbyteriumswahlen im vergangenen Jahr

St. Ingbert/Speyer. Am Donnerstagabend wurde in der Heiliggeist-Kirche in Speyer der "Hermann-Lübbe-Preis" für Gemeindepublizistik in der Pfälzischen Landeskirche verliehen (wir berichteten kurz). Der Gemeindebrief der St. Ingberter Christuskirche gewann dabei den mit 500 Euro dotierten Sonderpreis für seine Berichterstattung über die Presbyteriumswahlen im vergangenen Jahr. Er hat damit seit 2001 alle Preise gewonnen, die es im Bereich der Gemeindepublizistik zu gewinnen gab. Kirchenpräsident Christian Schad überreichte die Urkunde und verlas das Votum der Jury.



Der Gemeindebrief "Christuskirche" fasziniert die Jury, so ihre Begründung, Jahr für Jahr aufs Neue. Das liegt zum einen am ungewöhnlichen Format, das im wahrsten Sinne des Wortes ein "Hingucker" ist, zum anderen aber auch an der fast schon professionell zu nennenden Machart des gesamten Produkts. "Christuskirche" ist immer ein Kandidat für die engere Auswahl. Die Prämierung mit dem Preis des Kirchenpräsidenten 2001 und dem Hermann-Lübbe-Preis 2007 zeigt dies deutlich und belegt das gleich bleibend hohe Niveau dieses Gemeindebriefes über viele Jahre.

Besonders überzeugend fanden die Mitglieder der Jury, wie in der Berichterstattung des Gemeindebriefes die Wahlen zum Presbyterium vorbereitet und begleitet wurden. In der Ausgabe 52 (Juni, Juli, August 2008) folgte ein erster Aufruf zur Kandidatensuche. In Ausgabe 53 (September, Oktober November 2008) orientierte die Titelgestaltung auf die anstehende Wahl hin. In zwei Beiträgen im Heft wurde zunächst die Bedeutung der Wahl erklärt und mit den lokalen Besonderheiten vertraut gemacht. Sodann berichtete eine scheidende Presbyterin über ihre Mitarbeit in diesem Gremium in den vergangenen beiden Legislaturperioden. In der Ausgabe 54 (Dezember 2008, Januar, Februar 2009) folgte schließlich die Vorstellung der Kandidatinnen und Kandidaten.

Hervorzuheben ist für dieses Heft auch die originelle Titelgestaltung mit Porträts sämtlicher Kandidatinnen und Kandidaten. Die Jury anerkannte mit der Vergabe des vom Öffentlichkeitsreferat der Evangelischen Kirche der Pfalz gestifteten Sonderpreises an die Redaktion der "Christuskirche" in erster Linie das hinter diesem Gemeindebrief stehende publizistische Engagement; darüber hinaus galt aber auch ein Lob der vorbildlichen Art und Weise, wie das Medium Gemeindebrief genutzt wird, um die inhaltliche Bedeutung von Presbyteriumswahlen hervorzuheben. red

Auf einen Blick

Die Zusammensetzung der Jury: Henri Franck, Richter und Präsident der Synode der Evangelischen Kirche der Pfalz; Ulla Hoffmann, Pfarrerin und Dekanin des Kirchenbezirks Bad Dürkheim; Hartmut Metzger, Chefredakteur der Wochenzeitung "Evangelischer Kirchenbote"; Rolf Schlicher, Redakteur der Tageszeitung "Die Rheinpfalz" in Ludwigshafen; Martin Schuck, Pfarrer und Verlagsleiter des Evangelischen Presseverlags Pfalz; Wolfgang Schumacher, Kirchenrat, Öffentlichkeitsreferent der pfälzischen Landeskirche. red